Die ukrainischen unbemannten Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf russische Kräfte weit hinter der Frontlinie fort.
Donezk und Luhansk. Die beiden ostukrainischen Oblaste, die die Donbas-Region bilden und deren Eroberung Putin als Ziel erklärt hat.
In einem Bericht vom Dezember 2025 schrieb Reuters, dass etwa 80 % der Oblast Donezk und die gesamte Oblast Luhansk unter russischer Kontrolle stünden.
Doch obwohl Putin den gesamten Donbas will, sollten die russischen Streitkräfte vielleicht zuerst lernen, wie sie das bereits kontrollierte Gebiet verteidigen können.
Radar, Treibstoff und Munition in Rauch aufgelöst
Die ukrainischen unbemannten Streitkräfte haben Aufnahmen einer ukrainischen Operation veröffentlicht, bei der zwei russische Radarsysteme, ein Treibstoffdepot und ein Munitionslager in Donezk in Flammen aufgingen.
Es ist unklar, wann die Aufnahmen veröffentlicht wurden.
Dem Begleittext der Aufnahmen zufolge haben die beiden Radarsysteme unterschiedliche Verwendungszwecke: Eines dient der Höhenbestimmung von Luftzielen, während das andere zur Früherkennung anfliegender Luftziele eingesetzt wird.
Hinsichtlich des Munitionslagers gaben die ukrainischen Streitkräfte nicht bekannt, welche Art von Munition dort gelagert wurde.
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Russische Vorstöße ins Stocken geraten
Das Institute for the Study of War veröffentlichte Anfang Mai 2026 ein Update zu den geschätzten russischen Gebietsgewinnen in der Ukraine.
Darin schätzte der Thinktank ein, dass die russischen Streitkräfte im Januar mehr als 318 km² gewonnen hätten, bevor die Vorstöße im Februar auf 122 km² und im März auf lediglich 23 km² stark zurückgingen.
Im April verloren die russischen Streitkräfte dem Bericht zufolge sogar die Kontrolle über mehr als 116 km².
Quellen: The Ukrainian Unmanned Forces, Ukrinform, Reuters, The Moscow Times, Institute for the Study of War
