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Russischen Soldaten droht der fast sichere Tod: Verluste erreichen Rekordverhältnis von 2:1

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Der Krieg in der Ukraine entwickelt sich zunehmend zu einem Schlachtfeld, das von Drohnen, unerbittlichen Angriffen und schwindenden Überlebenschancen beherrscht wird.

Militäranalysten stellen fest, dass sich die Art der Kriegsführung rapide wandelt, wobei verwundete Soldaten nun weitaus geringere Überlebenschancen auf dem Schlachtfeld haben.

Ukrainischen Schätzungen zufolge sterben russische Truppen derzeit in einem Ausmaß, das in der modernen Kriegsführung selten zu beobachten ist.

Rekord-Todesrate

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, Geheimdienstberichte zeigten, dass die russischen Verluste auf dem Schlachtfeld nun zu 62 Prozent aus Toten und nur 38 Prozent aus Verwundeten bestünden, so Onet.

Sollten diese Zahlen zutreffen, würden sie eine dramatische Verschiebung gegenüber früheren Kriegsphasen darstellen, in denen die Zahl der Verwundeten die der Todesopfer bei Weitem übertraf.

Analysten zufolge nähert sich das aktuelle Verhältnis 2:1, ein Niveau, das in modernen Konflikten historisch als außergewöhnlich gilt.

Drohnen-Schlachtfeld

Experten sehen zunehmend Drohnen als Hauptursache für die steigende Zahl der Todesopfer.

Ukrainischen Analysten zufolge sind unbemannte Luftfahrzeuge für 70 bis 80 Prozent der russischen Verluste verantwortlich.

Der österreichische Militärexperte Markus Reisner sagte, die Ukraine habe durch den massiven Einsatz von Drohnen eine 50 Kilometer breite „Todeszone“ entlang von Teilen der Front geschaffen.

„Die Ukraine hat einen Weg gefunden, den russischen Vormarsch zu stoppen“, sagte Reisner gegenüber ntv.

Wandel der Kriegsführung

Der Bericht stellte fest, dass moderne Kriege dank medizinischer Fortschritte und Evakuierungssysteme traditionell weitaus mehr verwundete Soldaten als Todesfälle hervorbrachten.

In vielen früheren Konflikten lag das Verhältnis zwischen einem toten Soldaten und drei bis fünf Verwundeten.

Doch die Drohnenkriegsführung erschwert Evakuierungen zunehmend, da verwundete Truppen oft ins Visier genommen werden, bevor sie gerettet werden können.

Steigende Verluste

Nach Angaben des Center for Strategic and International Studies erlitt Russland zwischen Beginn der Invasion und Ende 2025 rund 1,2 Millionen Verluste, darunter getötete, verwundete und vermisste Soldaten.

Der Thinktank schätzte, dass zwischen 275.000 und 325.000 dieser Verluste Todesfälle waren.

Die Ukraine behauptet zudem, dass russische Offensivtaktiken die Situation verschärften, indem sie Truppen wiederholt schwerem Beschuss aussetzten, während Kommandeure angeblich die Evakuierungsbemühungen für verwundete Soldaten vernachlässigten.

Quellen: Blic.rs, CSIS, ISW, ntv