Startseite Krieg Ukrainischer Drohnenkommandeur nach erfolgreicher Operation: „Moskau wird fallen“

Ukrainischer Drohnenkommandeur nach erfolgreicher Operation: „Moskau wird fallen“

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Screenshot, @414magyarbirds / X

Aufnahmen der Operation zeigen eine Montage von Drohnen, die auf ihre Ziele zusteuern, gefolgt von Flammen und Rauch, die nach den Einschlägen aufsteigen.

Innerhalb eines angespannten 48-Stunden-Zeitraums am 1. und 2. Juli starteten die ukrainischen Streitkräfte für unbemannte Systeme eine umfassende Operation, die auf kritische Energieknotenpunkte in den russisch besetzten Gebieten abzielte.

Die Angriffe setzten zwölf Umspannwerke und eine Gasverteilungsanlage außer Betrieb, wodurch die Stromversorgung wichtiger Sektoren effektiv unterbrochen wurde.

Laut einem Bericht des Kommandeurs der Streitkräfte für unbemannte Systeme, Robert „Madyar“ Brovdi, traf der strategische Angriff mehrere Regionen.

Zehn der lahmgelegten Umspannwerke befanden sich auf der Krim. Die anderen beiden wurden in den besetzten Teilen von Luhansk und Donezk angegriffen, während ein weiteres Treibstoffdepot in Melitopol getroffen wurde.

Das Militär veröffentlichte kurz nach den Angriffen Videoaufnahmen der Drohnenangriffe im Internet. Kurz darauf würdigte Brovdi die erfolgreichen nächtlichen Angriffe in den sozialen Medien mit einer dramatischen Botschaft.

„Was für eine mondhelle, sternenklare Nacht … Moskau wird fallen“, schrieb er.

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Eskalierende Krise

Diese jüngste Operation ist Teil einer weitaus größeren Sommerkampagne, die darauf abzielt, die russischen militärischen Versorgungslinien zu unterbrechen. Durch Angriffe auf die Infrastruktur auf der Krim hoffen ukrainische Planer, die gesamte Halbinsel vom russischen Festland zu isolieren.

Es scheint zu funktionieren. Lokale, von Moskau eingesetzte Beamte riefen kürzlich aufgrund schwerwiegender Energieengpässe den Notstand aus.

Bewohner der Region sind seit Wochen mit rollierenden Stromausfällen konfrontiert. Diese Stromausfälle haben inzwischen auch die lokale Wasserversorgung beeinträchtigt, was das tägliche Leben erheblich erschwert.

Historisch gesehen war die Krim für den Großteil ihrer Energieversorgung vom ukrainischen Festland abhängig. Russland baute neue Anlagen, um dieses Problem zu lösen, doch diese Anlagen sind nun leichte Ziele für kostengünstige Drohnen.

Der Druck bereitet dem Kreml zunehmend Kopfzerbrechen. Der ukrainische Minister für digitale Transformation, Mykhailo Fedorov, merkte an, dass die Drohnenkampagne es Moskau erschwert, „eine Krise nach der anderen zu lösen“.