Öffentlich spricht Russland weiterhin mit harten Worten über den Krieg in der Ukraine.
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Hinter den Kulissen kann der Ton jedoch ein anderer sein. Gleichzeitig warnen ukrainische Vertreter davor, zu weitreichende Schlüsse zu ziehen.
Dies geht aus einer Analyse des Kyiv Independent zu den laufenden Gesprächen zwischen den USA, Russland und der Ukraine hervor.
Harte Linie nach außen
Laut Kyiv Independent wiederholt der Kreml in der Öffentlichkeit konsequent seine weitreichendsten Forderungen, sowohl vor als auch nach jeder Verhandlungsrunde.
Dabei geht es um territoriale Zugeständnisse und politische Veränderungen in der Ukraine.
US-Beamte, die die Gespräche führen, beschreiben dies als bekannte Strategie. Die öffentliche Rhetorik dient dazu, Druck auszuüben, während die tatsächlichen Verhandlungen hinter verschlossenen Türen mit größerer Flexibilität geführt werden.
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Vorsichtiger Optimismus
In der Berichterstattung des Kyiv Independent erklären amerikanische Vertreter, dass russische Unterhändler in privaten Gesprächen pragmatischer auftreten, als es die offizielle Rhetorik vermuten lässt.
Ein respektvollerer Gesprächston wird von den USA als mögliches Zeichen für Fortschritte gesehen.
Von ukrainischer Seite wird jedoch zur Vorsicht gemahnt.
Eine mit dem Prozess vertraute Quelle sagt, dass selbst Höflichkeit im Verhandlungsraum von den USA manchmal als positives Signal interpretiert werde, dies aber nicht zwangsläufig echte Kompromissbereitschaft widerspiegele.
Gespräche in Abu Dhabi
Die jüngsten trilateralen Gespräche fanden am 23. und 24. Januar in Abu Dhabi statt.
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Kyiv Independent berichtet, dass US-Vertreter die Kommunikation als besser als erwartet beschrieben und von direkteren Gesprächen als zuvor sprachen.
Gleichzeitig dauerten russische Raketen- und Drohnenangriffe auf zivile Ziele in der Ukraine an, darunter auch auf die Energieinfrastruktur. Die amerikanischen Unterhändler werteten die Angriffe jedoch nicht als Abkehr von den Gesprächen, sondern als Teil eines ohnehin brutalen Krieges.
Ungelöste Kernfragen
Trotz des verbesserten Tons gab es bei den sensibelsten Fragen keine Durchbrüche.
Russland hält an der Forderung fest, dass sich die Ukraine aus Teilen des Donbas zurückzieht, was Kiew konsequent ablehnt.
Auch die Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporischschja bleibt umstritten. Vorschläge einer gemeinsamen Verwaltung stoßen in Kiew auf Sorge, da befürchtet wird, dass damit die russische Besatzung legitimiert würde.
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Nächste Schritte
Die nächste Gesprächsrunde wird für den 1. Februar erwartet.
Die USA hoffen, den Prozess voranzubringen, doch Russland hat bislang keine klaren Anzeichen gezeigt, zu entscheidenden Kompromissen bereit zu sein.
Präsident Wolodymyr Selenskyj hat wiederholt betont, dass territoriale Entscheidungen letztlich vom ukrainischen Volk getroffen werden müssen.
Quelle: Kyiv Independent