Andrew äußert sich erstmals zu mutmaßlichem Stalker-Vorfall.
Ein ruhiger Spaziergang in der Nähe seines Hauses in Norfolk endete in einer beunruhigenden Begegnung, die nun vor Gericht verhandelt wird. Andrew Mountbatten-Windsor hat beschrieben, wie er einem maskierten Mann gegenüberstand, der ihn angeblich verfolgte, so eine vor Richtern verlesene Zeugenaussage.
Der Vorfall steht nun im Mittelpunkt eines Strafverfahrens, das später in diesem Jahr fortgesetzt werden soll.
Gerichtsdokumente besagen, dass der jüngere Bruder des Königs am 6. Mai in der Nähe seines Anwesens in Sandringham spazieren ging, als er ein geparktes Fahrzeug bemerkte, das er zunächst für das von Fotografen hielt.
Nachdem er das Fahrzeug passiert hatte, sagte Andrew, dass ein Mann seine Aufmerksamkeit erregte.
„Er drehte sich um und sah mich an – er trug eine Sturmhaube als Gesichtsbedeckung“, sagte Andrew laut Express in der vor Gericht vorgelegten Zeugenaussage.
Der 66-Jährige fügte hinzu, dass der Mann „fehl am Platz“ wirkte, bevor sich die Ereignisse zuspitzten.
„Ich sah dann einen freilaufenden Hund auf ihn zulaufen. Dann erkannte er, wer ich war, und begann, meinem Fahrzeug hinterherzusprinten“, hieß es in der Erklärung weiter.
Die Staatsanwaltschaft behauptet, der Vorfall habe bei Andrew die Furcht vor unrechtmäßiger Gewalt ausgelöst.
Mann erscheint vor Gericht
Alex Jenkinson, 39, wurde wegen der Verwendung bedrohlicher, beleidigender oder beschimpfender Worte oder Verhaltensweisen während des Vorfalls in der Nähe von Wolferton, nahe Andrews Anwesen Marsh Farm, angeklagt.
Die Verhandlungen am Westminster Magistrates‘ Court verzögerten sich kurz, nachdem Jenkinson mit seinem Hund erschienen war, ihm aber der Zutritt zum Gerichtsgebäude verwehrt wurde.
Seine Anwältin, Claire Howell, erklärte dem Gericht, dass ihr Mandant obdachlos sei, derzeit in einem Travelodge lebe und auf das Tier als Unterstützung angewiesen sei, da er ADHS habe.
Jenkinson wurde nach dem Vorfall für etwa einen Monat gemäß dem Mental Health Act in Gewahrsam genommen.
Er hat sich auch schuldig bekannt, am Tag der mutmaßlichen Konfrontation in Polizeigewahrsam keine Blutprobe abgegeben zu haben.
Andrew wird voraussichtlich per Videoschaltung Zeugenaussagen im Strafprozess machen, der am 21. Dezember beginnen soll.
Der Fall wird sich auf die Behauptungen konzentrieren, dass die Konfrontation in der Nähe des königlichen Anwesens den Herzog in Angst vor Gewalt versetzte, wobei seine Zeugenaussage voraussichtlich eine zentrale Rolle in dem Verfahren spielen wird.