Langjährige Fragen zu den Verbindungen von Andrew Mountbatten-Windsor sind erneut in den öffentlichen Fokus gerückt, nachdem seine Beziehung zu Jeffrey Epstein wieder diskutiert wurde. Eine kürzlich erschienene Biografie hat diesen Bedenken neuen Kontext hinzugefügt und ein familiäres Ereignis neben weitergehende Vorwürfe zu Urteilsvermögen und Einfluss gestellt.
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Der Bericht ist Teil einer breiteren Kritik an Andrews Verhalten in der Zeit, in der sich seine Verbindungen zu Epstein und Ghislaine Maxwell entwickelten.
Erneute Aufmerksamkeit
Andrews Freundschaft mit Epstein ist in den Jahren seit der Verurteilung und dem Tod des Finanziers wiederholt untersucht worden. Diese Überprüfung verstärkte sich nach Andrews BBC-„Newsnight“-Interview im Jahr 2019 sowie nach anschließender Berichterstattung, die Elemente seiner Darstellung infrage stellte.
Berichten zufolge entzog König Charles Prinz Andrew im vergangenen Jahr vor dem Hintergrund der anhaltenden Folgen seine königlichen Titel. Der frühere Duke of York und Sarah Ferguson sollen außerdem im Februar die Royal Lodge räumen, berichtet die Express.
Andrew hat jegliches Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein und Maxwell bestritten und Vorschläge eines unangemessenen Verhaltens stets zurückgewiesen.
Behauptung des Biografen
Vor diesem breiteren Hintergrund hat der königliche Autor Andrew Lownie behauptet, Andrew habe einst einen Aufenthalt bei Epstein einer familiären Verpflichtung vorgezogen. In Entitled: The Rise and Fall of the House of York schrieb Lownie, Andrew sei in Epsteins Strandhaus in Florida geblieben, während seine Familie nach Disneyland gereist sei, um den Geburtstag von Prinzessin Eugenie zu feiern.
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Der Autor schrieb, Andrew habe sich entschieden, seinen Aufenthalt zu verlängern, „anstatt zurückzukehren“. Diese Darstellung spiegelt Lownies Interpretation wider und ist nicht unabhängig verifiziert worden.
Zu dieser Zeit zeigten veröffentlichte Fotos von der Reise Sarah Ferguson mit Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie vor dem Schloss von Disneyland. Andrew war auf den Bildern nicht zu sehen.
Private Sorgen
Lownie beschrieb zudem Unbehagen in Andrews persönlichem Umfeld. Er schrieb: „Fergie und viele andere Menschen, die Andrew lieben, glauben, dass diese Freundschaft mit Ghislaine Maxwell und Jeffrey Epstein wirklich gefährlich geworden ist.“
Dem Buch zufolge hatte Sarah Ferguson das Gefühl, den Einfluss auf ihren früheren Ehemann verloren zu haben, und war zunehmend besorgt über die Auswirkungen seiner Beziehungen auf ihren Ruf und ihre finanziellen Aussichten in den Vereinigten Staaten.
Anhaltende Auswirkungen
Die Folgen von Andrews früheren Beziehungen prägen weiterhin die Familiendynamik. Sowohl Prinzessin Beatrice als auch Prinzessin Eugenie verbrachten Weihnachten 2025 mit hochrangigen Mitgliedern der Königsfamilie in Sandringham und nicht bei ihren Eltern.
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Eine Quelle sagte der Mail: „Beatrice versucht, den schmalen Grat zu gehen, ihren Vater nicht auszuschließen und zugleich der königlichen Familie nah zu bleiben.“
Die Express teilte mit, sie habe Andrew Mountbatten-Windsor um eine Stellungnahme gebeten.
Quellen: The Express, Daily Mail, Mail on Sunday