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Bericht: Assad war berichten zufolge damit beschäftigt, es sich „gemütlich zu machen“ und videospiele zu spielen

Bashar al Assad
Kremlin.ru, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Seit der Gewährung von Asyl in Moskau ist Syriens ehemaliger Präsident Baschar al-Assad weitgehend aus der Öffentlichkeit verschwunden.

Nun werfen neue Vorwürfe, die in westlichen Medien veröffentlicht wurden, Fragen zu seinem Verhalten in der letzten Phase seiner Herrschaft auf.

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Russischen Staatsmedien zufolge gewährte Präsident Wladimir Putin Assad und seiner Familie am 8. Dezember 2025 Asyl, nachdem er aus Syrien geflohen war, als oppositionelle Kräfte vorrückten.

Berichten zufolge lebt er unter staatlichem Schutz in Moskau, doch die Behörden haben weder seinen genauen Aufenthaltsort noch die Bedingungen seines Aufenthalts bestätigt.

Spekulationen über sein Leben im Exil haben sich angesichts von Behauptungen darüber verstärkt, wie er sich in den Monaten vor dem Verlassen von Damaskus verhalten haben soll, berichtet The Sun.

Vorwürfe aus dem Inneren des Palastes

Eine Untersuchung von The Atlantic, die sich auf Dutzende Insider beruft, legt nahe, dass Assad zunehmend von der politischen und militärischen Krise um ihn herum abgekoppelt gewesen sei.

Quellen sagten dem Magazin, er habe ausgedehnte Zeiträume mit dem Spielen von Handyspielen verbracht, darunter Candy Crush, selbst als seine Regierung unter wachsendem Druck stand.

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Der Bericht enthielt zudem Behauptungen, wonach er in dieser Zeit mehrere sexuelle Beziehungen geführt habe, wobei die Frauen ihm angeblich über enge Vertraute vorgestellt worden seien.

„Er antwortete nicht“, sagte eine Quelle über seine Reaktion auf dringende Appelle. „Er schien zu schmollen, verärgert über die Vorstellung, dass er die Präsidentschaft aufgeben müsste.“

Fragen zum Tod einer Beraterin

Zu den in der Berichterstattung von The Atlantic genannten Personen gehörte die Medienberaterin Luna al-Shibl, eine ehemalige Journalistin von Al Jazeera.

Sie starb im Juli 2024, nachdem sie in ihrem Auto auf einer Autobahn außerhalb von Damaskus gefunden worden war. Syrische Staatsmedien beschrieben den Vorfall als Verkehrsunfall.

Ihr Tod führte online und unter einigen Beobachtern zu Spekulationen, obwohl öffentlich keine offiziellen Beweise für ein Fehlverhalten vorgelegt wurden.

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Assad verließ Syrien kurz darauf an Bord eines russischen Militärflugzeugs, als sich die Rebellenkräfte näherten, womit seine Präsidentschaft faktisch endete.

Russische Behörden äußerten sich nicht zu den in dem Bericht von The Atlantic dargelegten persönlichen Vorwürfen.

Quellen: The Atlantic, russische Staatsmedien