Ein Mann soll bei dem ausgebrochenen Brand ums Leben gekommen sein.
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Bewohner der südrussischen Stadt Rostow am Don berichteten, spät am 14. Januar Explosionen gehört zu haben, als Luftabwehrsysteme offenbar Ziele über der Stadt bekämpften.
In auf russischen Telegram-Kanälen geteilten Videos waren laut lokalen Medien Lichtblitze am Himmel und Abfangfeuer zu sehen.
Die Behörden gaben Warnungen vor einem ukrainischen Drohnenangriff sowie mehrere Raketenalarme für die Region während der Nacht heraus und forderten die Einwohner auf, angesichts der sich entwickelnden Lage vorsichtig zu bleiben.
Nach unbestätigten Quellen sollten sich die russischen Bürger jedoch um mehr als nur ukrainische Drohnen sorgen, da ein russisches Luftabwehrsystem während des Angriffs Berichten zufolge eine eher unglückliche Rolle gespielt haben soll.
Luftabwehr soll Wohnhaus getroffen haben
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Die Kyiv Independent berichtet, dass eine russische Luftabwehrrakete ein Wohnhaus getroffen habe, wodurch ein Feuer ausgelöst worden sei und angeblich ein Mann ums Leben gekommen sei.
Die Berichte stützen sich auf Augenzeugenangaben und in sozialen Medien veröffentlichte Videos und wurden bislang nicht unabhängig verifiziert.
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Der Bürgermeister von Rostow am Don, Alexander Skryabin, bestätigte, dass in einem Wohnhaus ein Feuer ausgebrochen sei, und führte dies auf herabfallende Trümmer einer ukrainischen Drohne zurück.
Weiterer Kontext
Russische Streitkräfte haben in der Vergangenheit bei der Abwehr ukrainischer Drohnen bereits eigene Ziele getroffen. Kyjiw hat Moskau zudem vorgeworfen, sogenannte False-Flag-Zwischenfälle zu inszenieren, um seinen Kriegseinsatz zu rechtfertigen, auch wenn es in diesem Fall keine Beweise dafür gibt.
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Das ukrainische Militär äußerte sich nicht zu dem Vorfall.
Quellen: Kyiv Independent, russische Regionalbehörden, Telegram, X