Ein Fahrzeug zu besitzen, hat sich in letzter Zeit wie eine kostspielige Last angefühlt. Monat für Monat sahen Haushalte, wie ihr hart verdientes Geld verschwand, nur um ihre Autos auf der Straße zu halten.
Doch ein massives neues Entlastungspaket soll nun endlich die Belastung für alltägliche Pendler mindern, berichtet die Daily Mail.
Kosten senken
Die Daily Mail berichtete, dass ein neues Staatsbudget die Fahrtkosten senkt. Autofahrer in New South Wales erhalten direkte Rabatte auf ihre Rechnungen. Die Kfz-Zulassungsgebühren sinken für rund 4,4 Millionen Fahrzeuge um 100 dollars, während Motorradfahrer einen Rabatt von 80 dollars erhalten.
Diese Entlastung kommt vor den im März stattfindenden Landtagswahlen. Die lokale Regierung stellte das 561-Millionen-dollar-Verkehrspaket vor, um den steigenden Lebenshaltungskosten entgegenzuwirken. Fast zwei Millionen der rabattierten Fahrzeuge gehören Fahrern in ländlichen Gebieten, wo das Autofahren die einzige echte Option ist.
Finanzminister Daniel Mookhey sprach die Ängste der Öffentlichkeit an. „Manche haben den Menschen in dieser Zeit großer globaler Unsicherheit gesagt, sie seien dazu bestimmt, bloße Zuschauer großer globaler Ereignisse zu sein“, sagte Mookhey. „So bekämpfen wir die Lebenshaltungskostenkrise aus jedem Blickwinkel … so sieht es aus, unser eigenes Schicksal zu wählen.“
Günstigere Roadtrips
Autofahrer werden auch auf der Autobahn sparen. Die Regierung begrenzt die wöchentlichen Mautgebühren für das nächste Jahr auf 50 dollars und schafft eine frustrierende Verwaltungsgebühr vollständig ab. Diese Mautbescheidgebühren belaufen sich normalerweise auf etwa 10 dollars pro Stück, haben aber kürzlich zusammen 60 Millionen dollars von den Autofahrern abgezogen.
Laut der Daily Mail finden täglich über eine Million mautpflichtige Fahrten im gesamten Bundesstaat statt. Der Finanzminister nahm private Autobahngesellschaften ins Visier, die von zusätzlichen Gebühren profitieren.
„Jahrelang wurde den Sydneysidern gesagt, wenn sie neue Autobahnen wollten, müssten sie privat betriebene Mautstraßen akzeptieren … private Betreiber kassierten die Maut (und) Autofahrer zahlten den Preis“, erklärte Mookhey. „Eine der größten Abzocken auf unseren Straßen ist die Verwaltungsgebühr … wir schwören, unseren Kampf für ein faireres Geschäft für die Autofahrer Sydneys fortzusetzen.“
Pendler erhalten Unterstützung
Die Einsparungen gehen weit über Autobesitzer hinaus. Mehr als 400.000 Pendler im öffentlichen Nahverkehr werden sehen, dass ihre Fahrpreise für 12 Monate eingefroren werden. Dies hält die Tarife auf dem bisherigen Niveau und stellt sicher, dass Züge, Busse und Fähren nicht teurer werden.
Schließlich investiert der Staat 2,6 Millionen dollars in seine FuelCheck-App. Das praktische Tool zeigt Autofahrern in Echtzeit die absolut günstigsten Benzinpreise in ihrer Nachbarschaft an.
Quellen: Daily Mail