Jeff Bezos hat Behauptungen zurückgewiesen, Amazon habe die Melania-Trump-Dokumentation erworben, um politischen Einfluss zu gewinnen, und erklärte, das Projekt sei lediglich eine geschäftliche Entscheidung gewesen.
Amazon-Gründer Jeff Bezos hat Behauptungen zurückgewiesen, wonach eine Dokumentation über Melania Trump erworben worden sei, um die Beziehungen zur Trump-Regierung zu stärken.
Der Milliardär erklärte, die Entscheidung sei aus geschäftlichen Gründen und nicht aufgrund politischen Einflusses getroffen worden.
Bezos reagiert
Laut UNILAD äußerte sich Bezos während eines Interviews in CNBCs Sendung „Squawk Box“ zu der Kontroverse.
Er wies Behauptungen zurück, Amazon MGM Studios habe die Dokumentation „Melania“ gekauft, um sich Vorteile bei der Regierung von Donald Trump zu verschaffen.
„Die Melania-Sache ist eine Lüge, die nicht verschwinden will“, sagte Bezos.
„Ich sehe ständig Berichte darüber, dass ich irgendwie daran beteiligt gewesen sein soll“, fügte er hinzu.
Der Dokumentationsdeal
Von UNILAD zitierte Berichte erklärten, Amazon MGM habe rund 40 Millionen Dollar für den Erwerb der Dokumentation gezahlt, während weitere 35 Millionen Dollar für Marketing bereitgestellt worden seien.
Der autorisierte Film über First Lady Melania Trump wurde im Januar 2026 in US-Kinos veröffentlicht und später auf Amazon Prime Video verfügbar gemacht.
Die Dokumentation soll weltweit rund 16,6 Millionen Dollar an den Kinokassen eingespielt haben.
Bezos betonte, das Projekt sei „eine gute geschäftliche Entscheidung“ gewesen und erklärte, der Film habe sich in den Kinos gut entwickelt.
Gemischte Reaktionen
Obwohl die Dokumentation von Kritikern schwach bewertet wurde, fiel die Reaktion des Publikums deutlich positiver aus.
UNILAD berichtete, dass der Film bei Rotten Tomatoes einen Zuschauerwert von 99 Prozent erreicht habe.
Bezos trat 2021 als Vorstandsvorsitzender von Amazon zurück und fungiert heute als Executive Chairman des Unternehmens.
Er betonte im Interview, dass er nicht direkt am Erwerbsprozess beteiligt gewesen sei.
Quellen: UNILAD, CNBC