Startseite Nachrichten „Donald baut vor unseren Augen ab“, sagt enger Trump-Vertrauter

„Donald baut vor unseren Augen ab“, sagt enger Trump-Vertrauter

Donald Trump
IAB Studio / Shutterstock

Der politische Kommentator Andrew Neil behauptet, dass sich die körperliche und geistige Gesundheit von Präsident Donald Trump verschlechtere. Er argumentiert, dass der zunehmende Druck im Zusammenhang mit dem Iran-Konflikt das Vermächtnis von Trumps zweiter Präsidentschaft prägen könnte.

Der politische Kommentator Andrew Neil hat behauptet, dass sich die körperliche und geistige Gesundheit von Präsident Donald Trump verschlechtere. Er argumentiert, der anhaltende Konflikt mit dem Iran setze den Präsidenten während seiner zweiten Amtszeit zunehmend unter Druck.

Wie der Daily Express berichtet, berief sich Neil auf Gespräche mit Personen aus Trumps Umfeld, die sich demnach besorgt über den Zustand des Präsidenten und den Druck im Zusammenhang mit dem Krieg geäußert hätten.

Sorge um die Gesundheit

In einem Beitrag für die Daily Mail schrieb Neil, eine Quelle aus Washington habe ihm gesagt, Trump wirke sowohl körperlich als auch geistig angeschlagen.

„Es gibt wachsende Besorgnis über seine körperliche Gesundheit und seine geistige Stabilität. ‚Donald baut vor unseren Augen ab‘, sagte mir diese Woche in Washington ein enger Vertrauter, der ihn regelmäßig sieht.

„Seine körperliche und geistige Gesundheit verschlechtert sich. Die Menschen in seinem Umfeld wissen nicht, was sie dagegen unternehmen sollen. Es kann nur noch schlimmer werden. Er ist 80 Jahre alt – und das merkt man.“

Wie der Daily Express weiter berichtet, schrieb Neil außerdem, Trump habe während eines Treffens im Oval Office kürzlich eine längere Tirade gegen die iranische Führung gehalten und deren Vertreter als „Abschaum“ und „Irre“ bezeichnet.

Iran und Vermächtnis

Neil argumentierte, der Konflikt mit dem Iran könne letztlich Trumps Präsidentschaft prägen. Zugleich deutete er an, der Präsident sei zunehmend frustriert über die Widerstandsfähigkeit Teherans.

„Es ist kein Vermächtnis, das ein Präsident anstreben sollte. Doch durch eine Mischung aus Dummheit und Draufgängertum scheint Trump genau das zu tun. Wir alle werden die Folgen zu spüren bekommen.“

Wie der Daily Express berichtet, gibt es trotz der geschilderten Sorgen keinerlei Hinweise darauf, dass Trump selbst glaube, seine Gesundheit schränke ihn ein. Bei einem kürzlich abgehaltenen Dinner der White House Correspondents‘ Association scherzte er darüber, für eine weitere Amtszeit kandidieren zu wollen.

„Deshalb freue ich mich heute Abend, um zu zeigen, wie sehr mir die Presse am Herzen liegt und um Ihre Einschaltquoten zu retten, meine Absicht bekannt zu geben – und das ist durchaus eine kleine Sensation –, für eine vierte Amtszeit als Präsident der Vereinigten Staaten zu kandidieren.“

Der Daily Express weist darauf hin, dass die US-Verfassung Präsidenten auf zwei gewählte Amtszeiten beschränkt. Eine weitere Kandidatur ist unter der derzeitigen Verfassungsordnung daher rechtlich ausgeschlossen.

Quellen: The Daily Express, Daily Mail