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Kreml äußert sich zu Kraftstoffpreisen, Starmers Rücktritt und Selenskyjs Äußerungen über Belarus

Dmitry Peskov
Viiviien / Shutterstock.com

Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, die russischen Behörden arbeiteten gemeinsam mit Ölunternehmen daran, Probleme bei der Kraftstoffversorgung zu lösen und Störungen nach den jüngsten Angriffen auf Infrastruktur zu minimieren.

Der Kreml hat zu einer Reihe von Themen Stellung genommen, darunter die Kraftstoffversorgung in Russland, die politische Lage im Vereinigten Königreich und die jüngsten Spannungen im Zusammenhang mit Belarus.

Laut TASS erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow, die russischen Behörden arbeiteten daran, die Kraftstoffversorgung zu stabilisieren und gleichzeitig eine enge Zusammenarbeit mit den Energieunternehmen aufrechtzuerhalten.

Kraftstoffversorgung

Peskow sagte, die russische Regierung stehe weiterhin im Austausch mit den Ölproduzenten, um Probleme im Zusammenhang mit der Kraftstoffversorgung zu lösen.

Laut TASS betonte er, dass die Behörden bestehende Koordinierungsmechanismen mit den Ölgesellschaften nutzten und die Maßnahmen ergriffen, die sie für notwendig hielten, um die Situation zu bewältigen.

Er äußerte sich auch zu Sorgen über die Kraftstoffversorgung auf der Krim nach den jüngsten ukrainischen Angriffen und erklärte, die regionalen Behörden arbeiteten daran, Störungen zu minimieren und stabile Lieferungen sicherzustellen.

Starmers Rücktritt

Mit Blick auf den Rücktritt des britischen Premierministers Keir Starmer erklärte Peskow, der scheidende Regierungschef habe wenig getan, um die Beziehungen zwischen Moskau und London zu verbessern.

Laut TASS argumentierte der Kremlsprecher, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern faktisch eingefroren blieben, und deutete an, dass Starmers Nachfolger voraussichtlich keinen wesentlich anderen Kurs gegenüber Russland einschlagen werde.

Er sagte, Moskau sehe kaum Aussichten auf eine grundlegende Änderung der britischen Politik.

Die Belarus-Frage

Peskow kommentierte zudem die jüngsten Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu Belarus.

Laut TASS bezeichnete er diese Aussagen als Einmischung in die inneren Angelegenheiten von Belarus sowie als Verletzung der staatlichen Souveränität des Landes.

Der Sprecher fügte hinzu, dass der russische Präsident Wladimir Putin und der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko in naher Zukunft miteinander sprechen würden und das Thema dabei zur Sprache kommen könnte.

Gespräche über NIS

Peskow bestätigte, dass Russland und Serbien Gespräche über einen möglichen Verkauf der Gazprom-Beteiligung am serbischen Ölunternehmen NIS geführt haben.

Laut TASS lehnte er es jedoch ab, Einzelheiten zu nennen, und bezeichnete die Angelegenheit als kommerzielle Frage, die nicht öffentlich erörtert werden könne.

Quellen: TASS