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Medwedew nickt während langer Putin-Rede ein – und nicht zum ersten Mal

Dmitri Medvedev
Anton Veselov / Shutterstock.com

Laut The Sun schien Dmitri Medwedew während Wladimir Putins Rede auf dem Parteitag von Einiges Russland einzuschlafen. Der Moment verbreitete sich rasch im Internet und erinnerte an einen ähnlichen Vorfall während Putins Rede zur Lage der Nation im Jahr 2023.

Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew schien während einer Rede Wladimir Putins auf dem Parteitag der Regierungspartei Einiges Russland einzuschlafen. Das geht aus Videoaufnahmen hervor, die von The Sun veröffentlicht wurden.

Das Video, das sich rasch in den sozialen Medien verbreitete, zeigt Medwedew mit geschlossenen Augen, während Putin im Vorfeld der russischen Parlamentswahl eine längere Rede hielt.

Kameras fangen den Moment ein

Laut The Sun saß Medwedew zwischen dem russischen Botschafter in Belarus, Boris Gryslow, und dem Sekretär des Generalrats von Einiges Russland, Wladimir Jakuschew, als Fernsehkameras kurz auf ihn gerichtet wurden.

Die Aufnahmen scheinen zu zeigen, wie der ehemalige Präsident genau in dem Moment einnickte, als Putin den Delegierten erklärte, Russland verfüge über genügend „Stärke, Ressourcen und politischen Willen“, um die aktuellen Herausforderungen zu bewältigen.

Dem Bericht zufolge trat Medwedew später selbst ans Rednerpult und hielt eine Rede, in der er die Kreml-Darstellung wiederholte, wonach der Westen Russland militärisch nicht besiegen werde.

Nicht das erste Mal

The Sun weist darauf hin, dass Medwedew bereits früher während einer Rede Putins eingeschlafen zu sein schien. Ähnliche Aufnahmen tauchten bereits während der jährlichen Rede des Präsidenten zur Lage der Nation im Jahr 2023 auf und sorgten damals für zahlreiche Diskussionen in den sozialen Medien.

Während seiner Rede am Sonntag wiederholte Putin außerdem umstrittene Behauptungen, wonach sich die ukrainischen Streitkräfte entlang der Frontlinie zurückzögen, beschuldigte Kyjiw sogenannter „terroristischer Handlungen“ und erklärte, die Wahlen zur Staatsduma würden wie geplant im September stattfinden.

Der Bericht erscheint vor dem Hintergrund anhaltender ukrainischer Drohnenangriffe auf militärische und infrastrukturelle Ziele innerhalb Russlands, die den Druck auf Moskaus Luftverteidigung erhöhen.

Quellen: The Sun