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Neue Epstein-Aussage könnte Trump in Bedrängnis bringen: „Er hat etwas zu verbergen“

Donald Trump / jeffrey epstein
miss.cabul / Shutterstock

Neue Aussagen von Jeffrey Epsteins ehemaliger Assistentin haben eine erneute Debatte über Donald Trumps frühere Beziehung zu dem Finanzier ausgelöst.

Neue Zeugenaussagen vor dem US-Kongress einer ehemaligen Assistentin von Jeffrey Epstein sorgen für erneute Aufmerksamkeit hinsichtlich der früheren Beziehung von Präsident Donald Trump zu dem verurteilten Sexualstraftäter.

Laut Raw Story vertreten zwei Rechtsexperten die Auffassung, dass das kürzlich veröffentlichte Transkript Fragen zum zeitlichen Ablauf der Kontakte zwischen Trump und Epstein aufwerfe, obwohl keine neuen Vorwürfe strafrechtlichen Fehlverhaltens gegen den Präsidenten erhoben wurden.

Neue Aussage

Raw Story berichtet, dass Lesley Groff, langjährige Assistentin von Jeffrey Epstein, kürzlich vor dem Kongress über ihre Tätigkeit für den in Ungnade gefallenen Finanzier ausgesagt habe.

Dem veröffentlichten Transkript zufolge erklärte Groff, sie habe ihre Arbeit für Epstein im Jahr 2001 aufgenommen und Trump und Epstein seien etwa ein Jahrzehnt lang in Kontakt geblieben.

Der Rechtsanalyst Brian Kabateck sagte, diese zeitliche Einordnung scheine Trumps früheren öffentlichen Aussagen zu widersprechen, wonach er den Kontakt zu Epstein bereits 2004 oder 2005 beendet habe.

Kabateck argumentierte zudem, dass sich dieser Zeitraum über Epsteins Verurteilung im Jahr 2008 wegen der Anwerbung einer Minderjährigen zur Prostitution hinaus erstrecke, und bezeichnete diesen Umstand als „problematisch“.

Experten äußern sich

Laut Raw Story fielen die Äußerungen in einer Folge des Podcasts Civil Action im Legal AF Network.

Der Co-Moderator des Podcasts, Shant Karnikian, erklärte, die Angelegenheit habe für Trump inzwischen erhebliche politische Bedeutung erlangt.

„Zu Beginn haben wir über Epstein gesprochen und gedacht, das sei nur eine Nebensache“, sagte Karnikian laut Raw Story. „Inzwischen ist es zu einem großen Problem für ihn geworden.“

Er fügte hinzu: „Es ist klar, dass er hier etwas zu verbergen hat.“

Trump hat jegliches Fehlverhalten im Zusammenhang mit Epstein stets bestritten und erklärt, er habe sich bereits Jahre vor dem Bekanntwerden von Epsteins rechtlichen Problemen von dem Finanzier distanziert.

Quellen: Raw Story