Würden Sie zustimmen, dass das Abschneiden von Teilen des Internets Ihren Komfort gewährleisten würde?
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Vorübergehende Internetstörungen in Russland werden mit Änderungen der Infrastruktur in Verbindung gebracht, da die Behörden neue Zugangskontrollen einführen.
Forbes berichtete unter Berufung auf Quellen, dass das System der „weißen Liste“ letzte Woche in Moskau in Betrieb genommen wurde. Eine Quelle innerhalb eines Internetbetreibers teilte dem Medium mit, dass das System noch nicht voll funktionsfähig sei.
Die genehmigte Liste umfasst Regierungsplattformen wie Gosuslugi und offizielle staatliche Websites sowie Dienste wie Yandex. Soziale Netzwerke, die von VK betrieben werden, darunter VKontakte und Odnoklassniki, sind ebenfalls zugänglich.
Weitere zugelassene Plattformen sind Bankdienstleistungen, Online-Marktplätze, Transport-Apps und staatliche Medien, was eine kontrollierte, aber funktionale Teilmenge des breiteren Internets widerspiegelt.
Westliche Analysten sehen dies als einen Versuch, den Informationsfluss in Russland zu kontrollieren – aber russische Beamte sagen, die Maßnahmen sollen die Verbindungen stabilisieren und die Nutzer in Zeiten erhöhter Gefahr schützen.
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Vorübergehende Störungen
Der Abgeordnete der Staatsduma, Andrei Swintzow, sagte, die jüngsten Verbindungsprobleme seien auf technische Anpassungen der Netzwerksysteme zurückzuführen.
Auf einer Pressekonferenz bezeichnete er die Störungen als kurzfristig.
„Ich glaube, dass diese Inbetriebnahmearbeiten, dieses Traffic-Routing-System, wahrscheinlich schon weitgehend konfiguriert sind. Ich denke, dass dies in Großstädten innerhalb einer Woche, maximal zwei, geschehen wird“, sagte er laut Digi24.
Er deutete an, dass in großen städtischen Gebieten bald Verbesserungen zu erwarten seien, sobald das System voll funktionsfähig ist.
Sicherheitsmaßnahmen
Swintzow sagte, die Einführung sogenannter „weißer Listen“ solle eine stabile Kommunikation in Notfällen gewährleisten.
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„Dies ist eine Aufgabe, die darauf abzielt, den Komfort unserer Bürger zu gewährleisten. Es geschieht im Interesse der Bürger, denn im Falle von Notfallsituationen. Vor buchstäblich zwei Tagen flogen 250 Drohnen auf Moskau zu. Ich danke Sergei Sobjanin und dem Verteidigungsministerium, dass all dies sein Ziel nicht erreicht hat“, fügte er hinzu.
Seinen Ausführungen zufolge priorisiert das System den Zugang zu wichtigen Diensten, wenn Netzwerke Bedrohungen ausgesetzt sind.
Quellen: Forbes, NSN, Digi24