Mehr als 1.000 Menschen sind Berichten zufolge getötet worden, seit die Vereinigten Staaten und Israel am 28. Februar Angriffe auf den Iran gestartet haben, wie aus vorläufigen Einschätzungen regionaler Behörden und humanitärer Organisationen hervorgeht.
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Die meisten der gemeldeten Opfer wurden im Iran verzeichnet, obwohl auch in mehreren Ländern im Nahen Osten Todesfälle registriert wurden, da sich der Konflikt ausweitete, berichtet Digi24.ro.
Schwere Verluste im Iran
Nach Angaben der in den USA ansässigen Menschenrechtsorganisation Hrana sind in den ersten vier Tagen des Konflikts im Iran mehr als 1.000 Zivilisten gestorben.
Die Gruppe erklärte, dass bis Dienstagabend mindestens 1.097 Zivilisten getötet worden seien, darunter 181 Kinder, wie News.ro berichtete.
Hrana bezeichnete die Zahlen als vorläufig und erklärte, dass noch Hunderte weiterer Todesmeldungen überprüft würden.
Angriff auf eine Schule
Zu den gemeldeten Vorfällen gehörte ein Raketenangriff auf eine Grundschule in der südlichen Stadt Minab am ersten Tag des Krieges.
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Die iranische Rote-Halbmond-Gesellschaft erklärte, dass bei dem Angriff 165 Menschen ums Leben kamen, darunter Schüler und Schulpersonal.
Reuters wies darauf hin, dass unklar bleibt, ob die Gesamtzahl der Opfer auch Mitglieder des Korps der Islamischen Revolutionsgarde umfasst.
Opfer in Israel und unter US-Streitkräften
Auch in Israel wurden nach Vergeltungsangriffen Todesfälle gemeldet.
Nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes Magen David Adom wurden zehn Zivilisten getötet, darunter neun Menschen, die bei einem iranischen Raketenangriff auf Beit Shemesh nahe Jerusalem am 1. März ums Leben kamen.
Separat wurden laut US Central Command sechs US-Militärangehörige bei einem Angriff auf eine Einrichtung in Kuwait getötet. Das Pentagon veröffentlichte später die Namen von vier der Soldaten.
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Todesfälle in der gesamten Region
Auch andere Länder in der Region meldeten Todesopfer im Zusammenhang mit dem Konflikt.
Im Libanon erklärte das Gesundheitsministerium, dass bei israelischen Angriffen mindestens 50 Menschen getötet worden seien.
Die Behörden in Bahrain meldeten einen Todesfall, nachdem in der Salman Industrial City ein Feuer ausgebrochen war, nachdem eine Rakete abgefangen worden war.
Vorfälle in Kuwait und den Golfstaaten
Kuwaitische Behörden meldeten drei Todesfälle, darunter zwei Soldaten, während iranischer Angriffe auf das Land.
Staatsmedien berichteten später, dass ein elfjähriges Mädchen starb, nachdem es durch herabfallende Splitter verletzt worden war, als Trümmer abgefangener Luftziele ein Wohngebiet trafen.
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Im Oman starb eine Person, nachdem ein Geschoss den Tanker MKD VYOM vor der Küste von Maskat traf, während die Vereinigten Arabischen Emirate nach Angaben des Verteidigungsministeriums der VAE drei Todesfälle meldeten.
Quellen: Digi24.ro, News.ro, Reuters, regionale Behörden