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Trump plant umfassende neue Zölle auf wichtige chinesische Exporte

Donald Trump
Screendump: CNBC

Trump bereitet einen weiteren großen Zollvorstoß vor, wobei Chinas Lieferkette im Fokus steht.

Unweigerlich ist ein weiterer Eckpfeiler der globalen Technologie-Lieferkette in den Mittelpunkt von Donald Trumps Handelsagenda gerückt.

Laut Reuters wird die Trump-Regierung voraussichtlich bereits am Donnerstag umfassende neue Importbeschränkungen für Polysilizium bekannt geben. Das Material ist ein entscheidender Bestandteil sowohl von Solarmodulen als auch der Halbleiterproduktion, was diesen Schritt für Hersteller weltweit bedeutsam macht.

Neue Zölle erwartet

Kreise, die mit den Plänen vertraut sind, berichten, dass Präsident Donald Trump eine Proklamation vorbereitet, die einen Zoll von 15 % auf Produkte einführt, die aus Polysilizium gewonnen werden.

Über den Zoll hinaus wird die Regierung voraussichtlich auch Mindestimportpreise für mehrere Produkte entlang der gesamten Solarfertigungskette festlegen, darunter Polysilizium, Wafer, Solarzellen und fertige Solarmodule.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen sind Teil einer umfassenderen Strategie, die darauf abzielt, US-Produzenten vor dem zunehmenden Wettbewerb zu schützen, der mit Chinas wachsender Rolle in der globalen Halbleiter- und Solarindustrie verbunden ist.

Fokus auf heimische Produktion

Washington hat im vergangenen Jahr über das Handelsministerium eine nationale Sicherheitsuntersuchung zu Polysilizium-Importen durchgeführt.

Befürworter der Politik argumentieren, dass stärkere Handelsschutzmaßnahmen amerikanischen Herstellern helfen könnten, gegen kostengünstigere ausländische Anbieter zu bestehen, insbesondere da China weiterhin massiv in die Chipproduktion und Lieferketten für erneuerbare Energien investiert.

Die vorgeschlagene Kombination aus Zöllen und Mindestpreisen stellt einen hybriden Ansatz dar, der darauf abzielt, importierte Produkte weniger wettbewerbsfähig zu machen und gleichzeitig die heimische Produktion zu unterstützen.

Die Entscheidung fällt zu einem Zeitpunkt, da die Trump-Regierung gleichzeitig die staatliche Unterstützung für Initiativen im Bereich erneuerbare Energien reduziert hat, was neue Unsicherheiten für Teile der US-Solarindustrie schafft, die auf importierte Komponenten angewiesen sind.

Weder das Weiße Haus noch das Handelsministerium äußerten sich umgehend zu den gemeldeten Plänen.