Die Energiewaffenruhe wurde vergangenen Donnerstag angekündigt, doch nun sagt Trump, sie habe von Sonntag bis Sonntag gegolten.
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Donnerstag, den 29. Januar, sagte US-Präsident Donald Trump gegenüber Reportern, Russland habe einem einwöchigen Stopp der Angriffe auf die Energieinfrastruktur zugestimmt, berichtete The Guardian damals.
Zu Beginn dieser Woche jedoch startete Russland spät am Montag seinen bislang größten Angriff auf den ukrainischen Energiesektor seit Beginn des Jahres. Beschuss wurde aus Kyjiw, Charkiw und aus Gebieten entlang des Dnipro gemeldet.
Die Angriffe führten zu Strom- und Heizungsausfällen, während die Temperaturen auf etwa minus 20 Grad sanken.
In einer Erklärung sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, bei dem russischen Angriff seien mehr als 70 Raketen und 450 Drohnen eingesetzt worden. Artikel wird unten fortgesetzt.
Die Angriffe folgten auf eine gewalttätige Woche, die am 25. Januar begann und bis zum 1. Februar andauerte. In diesem Zeitraum griffen russische Streitkräfte landesweit mehrere zivile Ziele an.
Am Sonntag wurde nach Angaben ukrainischer Behörden ein Bus mit Bergarbeitern angegriffen. Tage zuvor war ein ziviler Zug in der Region Charkiw getroffen worden, während auch die Hafenstadt Odesa am Schwarzen Meer unter Beschuss geriet.
Trump: „Es war von Sonntag bis Sonntag“
Nach Angaben von POLITICO sollte die Energiewaffenruhe ab dem Donnerstag der vergangenen Woche gelten, was bedeutet, dass Russland die Vereinbarung etwa zur Hälfte der einwöchigen Feuerpause gebrochen hätte.
Nach dem russischen Angriff in dieser Woche sagte Präsident Donald Trump jedoch, der russische Präsident Wladimir Putin habe eine begrenzte Pause eingehalten.
„Es war von Sonntag bis Sonntag, und dann war es vorbei, und letzte Nacht hat er sie hart getroffen“, sagte Trump laut Reuters gegenüber Reportern im Oval Office.
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Unklar ist, warum Donald Trump die vereinbarte Waffenruhe am Donnerstag der vergangenen Woche bekannt gab, wenn die Waffenruhe bereits vier Tage zuvor in Kraft getreten war.
Eine klare russische Strategie
Unter Berufung auf Daten der ukrainischen Luftwaffe berichtet ABC News, Russland habe im Januar 4.577 Langstreckendrohnen und Raketen auf die Ukraine abgefeuert.
Davon seien 83 Prozent der Drohnen und etwa die Hälfte der Raketen abgeschossen oder außer Gefecht gesetzt worden, so die Luftwaffe.
Quellen: The Guardian, POLITICO, Reuters, ABC News
