Ukrainische Militärvertreter erklärten, dass der Druck an der Front bei Kupjansk weiterhin hoch bleibe, da russische Einheiten die Verteidigungslinien weiterhin mit unkonventionellen Methoden testen.
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Laut LA.LV, unter Berufung auf Ukrinform, griffen ukrainische Luftlandetruppen ein, um eine solche Operation in der Region Charkiw zu stoppen.
Anhaltender Druck an der Front
Das 7. Luftlandekorps der Ukraine berichtete wiederholt über russische Versuche, in der Nähe wichtiger Routen und Flussufer entlang des Donez-Flusses Vorteile zu erlangen.
Anstatt auf groß angelegte Angriffe zu setzen, operieren russische Kräfte zunehmend in kleinen, mobilen Gruppen.
Diese Einheiten sollen sich unauffällig bewegen, sich schnell sammeln und ukrainische Stellungen herausfordern, bevor eine koordinierte Reaktion erfolgen kann.
Ukrainische Kommandeure erklären, dass diese Bemühungen genau überwacht werden und nur selten erfolgreich sind.
In diesem breiteren operativen Umfeld trat eine neue Bedrohung in der Nähe von Kupjansk auf.
Verdeckte Bewegung entdeckt
Die 77. selbstständige Luftlandebrigade des 7. Schnellen Reaktionskorps teilte mit, dass russische Truppen versucht hätten, ihre Bewegungen mithilfe der Gasleitung Sojus zu verschleiern.
Die Taktik sollte es den Kräften ermöglichen, sich ukrainisch kontrollierten Gebieten zu nähern, ohne sofort Aufmerksamkeit zu erregen.
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Nach Angaben der Brigade ereignete sich die Aktivität nördlich von Nowoplatoniwka, wobei russische Einheiten versuchten, in Richtung benachbarter Ortschaften vorzurücken.
Einzelheiten des Vorfalls wurden von der Brigade in einer auf Telegram veröffentlichten Erklärung mitgeteilt, auf die sich Ukrinform berief.
Die ukrainischen Streitkräfte erklärten, das Manöver sei erkannt worden, bevor sich die Angreifer vollständig positionieren konnten.
Vorrücken vereitelt
Nach Bestätigung der Bewegung koordinierten ukrainische Einheiten ihr Vorgehen mit benachbarten Verbänden, um der Bedrohung zu begegnen.
Die Reaktion verhinderte, dass russische Truppen ihre Präsenz in dem Gebiet festigen oder ausweiten konnten.
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Die Brigade berichtete später von erheblichen Verlusten unter den angreifenden Kräften und erklärte, Dutzende russische Soldaten seien getötet worden.
Ukrainische Stellen betonten, dass infolge des Versuchs keine territorialen Gewinne erzielt wurden.
Zudem fügten sie hinzu, dass ähnliche Infiltrationsversuche weiterhin verfolgt und neutralisiert würden, sobald sie auftreten.
Quellen: Ukrinform, LA.LV