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USA: Kuba soll Russland bei Rekrutierung von Kämpfern für Ukraine-Krieg geholfen haben

Donald Trump, Cuba
Joshua Sukoff / Shutterstock.com

Es kommen Vorwürfe über eine neue Dimension im Ukraine-Krieg auf.

Eine US-Einschätzung deutet darauf hin, dass ein weiteres Land still an Russlands militärischen Rekrutierungsbemühungen beteiligt sein könnte, berichtet The Moscow Times.

Vorwürfe werden laut

Die Vereinigten Staaten glauben, dass Kuba eine Rolle dabei gespielt haben könnte, Russland bei der Rekrutierung von Kämpfern für den Krieg in der Ukraine zu helfen, laut einem von Axios zitierten Bericht.

Das US-Außenministerium erklärte, es gebe „signifikante Hinweise“, dass die Behörden in Havanna gewusst oder zugelassen hätten, dass kubanische Staatsbürger den russischen Streitkräften beitreten.

Der Bericht an den Kongress legt nahe, dass die kubanische Regierung den Zustrom von Rekruten „wissentlich toleriert, ermöglicht oder selektiv gefördert“ haben könnte.

Umfang der Beteiligung

Im Bericht zitierte Schätzungen deuten darauf hin, dass jederzeit zwischen 1,000 und 5,000 kubanische Staatsbürger in der Ukraine kämpfen könnten.

Laut The Moscow Times seien ähnliche Zahlen zuvor von Reuters gemeldet worden, wobei US-Diplomaten Kuba als eine der größten Quellen ausländischer Kämpfer für Russland nach Nordkorea bezeichneten.

Das Außenministerium stellte auch frühere Behauptungen Kubas infrage, es habe Maßnahmen zur Zerschlagung von Rekrutierungsnetzwerken ergriffen, die mit der Rekrutierung in Verbindung stünden.

Rekrutierungsnetzwerke

The Moscow Times berichtete 2023, dass Online-Gruppen Kubanern Verträge mit dem russischen Militär angeboten hätten, einschließlich finanzieller Anreize und Staatsbürgerschaftsversprechen.

Russland öffnete seine Streitkräfte 2022 für ausländische Staatsangehörige, wodurch Nicht-Staatsbürger als Teil der Bemühungen zur Aufrechterhaltung seiner Kampagne in der Ukraine angeworben werden konnten.

Seitdem deuten Berichte darauf hin, dass die Rekrutierung über Kuba hinaus auf Länder in ganz Afrika und andere Regionen ausgeweitet worden sei.

Wachsende Spannungen

Der Einsatz ausländischer Kämpfer hat zu Reibereien zwischen Russland und mehreren Ländern geführt.

Regierungen, darunter Indien, Nepal, Sri Lanka und Kenia, haben Moskau aufgefordert, die Rekrutierung ihrer Bürger einzustellen, wobei einige von ihnen Berichten zufolge über die Art der Arbeit getäuscht worden seien.

Überwachungsgruppen schätzen, dass Tausende ausländischer Rekruten während des Konflikts getötet worden seien, obwohl Russland offiziell nur die Beteiligung nordkoreanischer Truppen bestätigt hat.

Breiterer Kontext

Die Ukraine hat ebenfalls ausländische Freiwillige über ihre internationale Legion aufgenommen, wobei ihre Rekrutierung öffentlich bekannt ist.

Die Vorwürfe gegen Kuba verstärken die wachsende Prüfung darüber, wie beide Seiten im Verlauf des Krieges Personal beschaffen.

Quellen: The Moscow Times, Axios, Reuters