Medizinische Experten äußerten sich nach Donald Trumps Auftritt beim NATO-Gipfel zu seiner bereits bekannten chronischen Veneninsuffizienz, während das Weiße Haus Spekulationen über eine Verschlechterung seines Gesundheitszustands zurückwies.
Der Auftritt von US-Präsident Donald Trump beim NATO-Gipfel hat eine erneute Debatte über seinen Gesundheitszustand ausgelöst, nachdem Mediziner seine bereits zuvor bekannt gegebene Diagnose einer chronischen Veneninsuffizienz (CVI) kommentiert hatten.
Wie der Daily Express berichtet, rückte Trumps Gesundheitszustand erneut in den Fokus, nachdem Beobachter beim Gipfel in der Türkei Schwellungen an seinen Knöcheln bemerkt hatten.
Medizinische Einschätzungen
Der Daily Express berichtete, dass Dr. Sanjiv Lakhanpal, Gründer und Geschäftsführer des Center for Vein Restoration, erklärte, bestimmte Lebensgewohnheiten könnten eine chronische Veneninsuffizienz verschlimmern – eine Erkrankung, die den Blutfluss in den Beinen beeinträchtigt.
„Wenn man keinen bestimmten Lebensstil beibehält – also einen bestimmten Body-Mass-Index wahrt –, zu ungewöhnlichen Zeiten wach ist und keine Kompressionsstrümpfe trägt, wenn man erschöpft ist, dann hilft das sicherlich nicht“, sagte Lakhanpal dem Daily Beast.
Er fügte hinzu, dass sowohl Müdigkeit als auch die Erkrankung Veränderungen des Gangbildes verursachen könnten.
Reaktion des Weißen Hauses
Wie der Daily Express berichtet, wies das Weiße Haus die Einschätzung des Arztes zurück und kritisierte den Daily Beast für die Veröffentlichung des Berichts.
Ein Sprecher des Weißen Hauses bezeichnete das Medium als eine „geistig zurückgebliebene Leichtgewicht-Organisation“ und fügte hinzu:
„Hoffentlich schaffen es die Idioten, die dort arbeiten, irgendwann, sich einen richtigen Job zu suchen.“
Frühere Diagnose
Der Leibarzt des Weißen Hauses, Dr. Sean Barbarella, bestätigte im vergangenen Jahr, dass bei Trump eine chronische Veneninsuffizienz diagnostiziert worden sei, und bezeichnete sie als „gutartige und weit verbreitete Erkrankung“.
Der Daily Express weist darauf hin, dass Trumps Gesundheitszustand in den vergangenen Monaten wiederholt Gegenstand öffentlicher Aufmerksamkeit gewesen sei, unter anderem wegen Blutergüssen an seinen Händen und seines körperlichen Zustands. Trump erklärte wiederholt, er sei weiterhin „bei perfekter“ Gesundheit, während sein jüngster Gesundheitsbericht seinen allgemeinen Gesundheitszustand als „ausgezeichnet“ bezeichnete.
Quellen: Daily Express, Daily Beast