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Sie sind normalerweise die größten Rivalen – jetzt versprechen Donald Trump und Xi Jinping, sich zusammenzuschließen

Donald Trump, Xi Jinping, USA, China
The White House, Public domain, via Wikimedia Commons

Wenn sie erfolgreich sind, wird es eine riesige Erleichterung für uns alle sein.

Wenn zwei Giganten im selben Raum zusammensitzen, hält die Welt normalerweise den Atem an.

Ein Gespräch auf höchster Ebene kann die Grundlagen für alle verschieben.

Nun könnte ein seltener Moment der Einigkeit tatsächlich den Verlauf mehrerer Kriege verändern.

Ein seltenes gemeinsames Vorgehen

Die beiden größten Mächte der Welt tun sich endlich zusammen. Laut der offiziellen staatlichen Nachrichtenagentur der Volksrepublik China Xinhua planen die Vereinigten Staaten und China, ihren gemeinsamen Einfluss zu nutzen, um die Kämpfe in Osteuropa und im Nahen Osten zu beenden.

Chinas Präsident Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump haben gerade ein historisches zweitägiges Treffen in Peking beendet.

Chinas Außenminister Wang Yi bestätigte diesen neuen Ansatz. Beide Regierungen wollen sofortige Friedensverhandlungen anstoßen.

Friedensbemühungen vorantreiben

China ist bereit, seine Nichteinmischungspolitik aufzugeben. Ein Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua enthüllte, dass Peking aktiv ein Friedensabkommen für die Ukraine vermitteln will.

„Komplexe Probleme haben keine einfachen Lösungen, und Friedensgespräche können nicht über Nacht erreicht werden. Da sowohl China als auch die Vereinigten Staaten bereit sind, die Kommunikation aufrechtzuerhalten und eine konstruktive Rolle bei der politischen Beilegung der Krise zu spielen, hoffen wir auf ein rasches Ende der Kämpfe“, erklärte Wang Yi.

Dieses gemeinsame Vorgehen kommt zu einem kritischen Zeitpunkt. Westliche Friedensbemühungen für die Ukraine stagnierten vollständig, nachdem Ende Februar ein paralleler Krieg unter Beteiligung der USA, Israels und Irans ausgebrochen war.

Die Lage beruhigen

Nun kann Washington Druck auf Kiew ausüben, während Peking Moskau unter Druck setzt. Da China massive Mengen an russischen Energielieferungen kauft, verfügt es über einen enormen wirtschaftlichen Einfluss auf den Kreml.

Chinas Außenminister sprach auch die angespannte Lage im Persischen Golf an. Er forderte die Regionalstaaten auf, die derzeit bestehenden fragilen Waffenruhen einzuhalten.

Während ihrer geschlossenen Treffen einigten sich Trump und Xi auf eine absolute Regel. Sie entschieden, dass Iran niemals Atomwaffen erwerben darf.

Warten auf Putin

Trotz des kooperativen Tons hinterließ Trump einige größere diplomatische Irritationen. Direkt nach dem Gipfel warnte er Taiwan davor, die Unabhängigkeit zu erklären, und bezeichnete amerikanische Waffenverkäufe offen als einfache Verhandlungsmasse für Handelsabkommen.

Diese plötzliche Annäherung bereitet einen dramatischen nächsten Schritt vor. Russlands Präsident Wladimir Putin trifft am 19. Mai in Peking ein, um ein neues Kooperationsabkommen mit Xi zu unterzeichnen.

Experten glauben, China habe diese Erklärungen aus einem ganz bestimmten Grund frühzeitig veröffentlicht. Indem Peking eine vereinte Front mit Amerika zeigt, erinnert es den Kreml stillschweigend daran, dass seine vitale finanzielle Lebensader echte diplomatische Flexibilität am Verhandlungstisch erfordert.

Quellen: Xinhua, The Kyiv Post