Berliner Gedenkdemo endet in Gewalt: Polizei und Demonstranten im Clinch

Geschrieben von Olivia Rosenberg

18 Wochen vor

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15/01/2024
Foto: Shutterstock
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Festnahmen und Verletzte bei Gedenkdemonstration.

Bei einer Gedenkdemonstration in Berlin zum 105. Jahrestag der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen. 

Laut Polizeiangaben wurden 21 Polizisten verletzt, vier davon mussten im Krankenhaus behandelt werden. Insgesamt wurden 16 Demonstranten festgenommen. 

Die Demonstration, an der rund 3.000 Menschen teilnahmen, eskalierte, als ein Redner auf einem Lautsprecherwagen strafbare Parolen skandierte. Trotz Eingreifens der Polizei griffen Teilnehmer die Beamten an, woraufhin Pfefferspray eingesetzt wurde.

Laut einem Bericht von ZEIT ONLINE bestätigte eine Polizeisprecherin, dass ein Demonstrant verletzt wurde, als er zu Boden stürzte. Der Berufsverband Unabhängige in der Polizei berichtete, dass zwei Polizisten schwer verletzt wurden. 

Unter den Demonstranten befanden sich auch Anhänger propalästinensischer Gruppen. Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner äußerte sich auf der Plattform X und versprach, gegen radikale und gewalttätige Aktionen vorzugehen. 

Die Demonstration zog nach den Vorfällen weiter zum Zentralfriedhof Friedrichsfelde, wo Teilnehmer rote Nelken an der Gedenkstätte der Sozialisten niederlegten.