Serie von Geldautomatensprengungen erschüttert Flensburg.

Olivia Rosenberg

2 Wochen vor

|

31/05/2024
Polizei
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
Täter entkommen trotz intensiver Ermittlungen

In Flensburg und Gelting wurden insgesamt fünf Geldautomaten gesprengt oder aufgebrochen. Laut einem Bericht von SHZ ereigneten sich die meisten Taten im letzten Jahr, wobei ein weiterer Geldautomat um den Jahreswechsel aufgebrochen wurde. 

Die Polizei ermittelt weiterhin zu diesen Vorfällen. Im Flensburger Einkaufszentrum „Citti-Park“ sind noch immer nicht alle Schäden behoben. Teile der Deckenverkleidung fehlen, und die Filiale der VR-Bank ist nach wie vor mit Holzplatten verkleidet und außer Betrieb.

Die spektakulärste Tat ereignete sich in der Nacht zum 24. November, als zwei Geldautomaten im „Citti-Park“ gleichzeitig gesprengt wurden. 

Diese Doppel-Sprengung kurz vor dem „Black Friday“ verursachte nicht nur erhebliche Schäden an den Automaten, sondern auch am Gebäude selbst. 

Bereits Monate zuvor waren weitere Automaten in Gelting und im Förde-Park in Flensburg gesprengt worden. 

Über den Jahreswechsel sägten unbekannte Täter ein Loch in das Dach des Förde-Parks und brachen mindestens einen Geldautomaten auf, wobei sie Bargeld im „unteren sechsstelligen Bereich“ erbeuteten.

Trotz intensiver Ermittlungen und Spurensicherungen konnte die Polizei bisher keine Tatverdächtigen festnehmen. Das Landeskriminalamt aus Kiel ist in die Ermittlungen involviert, äußert sich aber aufgrund der laufenden Ermittlungen zurückhaltend.

Laut LKA-Sprecherin Carola Jeschke gibt es bisher keine Festnahmen. Oftmals handelt es sich bei den Tätern um organisierte Banden aus den Niederlanden, die mit hochmotorisierten Fahrzeugen anreisen und flüchten.