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OpenAI stellt Sora-Video-App ein, während Sorgen über Deepfakes zunehmen

OpenAI stellt Sora-Video-App ein, während Sorgen über Deepfakes zunehmen

OpenAI hat seine KI-Video-App Sora nur wenige Monate nach dem Start eingestellt, da die Bedenken hinsichtlich Deepfake-Inhalten wachsen.

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OpenAI hat seine KI-Video-App Sora nur wenige Monate nach dem Start eingestellt, da die Bedenken hinsichtlich Deepfake-Inhalten wachsen.

Die Entscheidung markiert einen deutlichen Strategiewechsel für das Unternehmen hinter ChatGPT, das sich stärker auf wirtschaftlich tragfähige Produkte konzentriert.

Plötzliche Entscheidung

Laut Al Jazeera unter Berufung auf AP und Reuters erklärte OpenAI in einer kurzen Mitteilung, dass man sich „von der Sora-App verabschiede“ und weitere Informationen zur Datensicherung bereitstellen werde.

„Was Sie mit Sora geschaffen haben, war wichtig, und wir wissen, dass diese Nachricht enttäuschend ist“, hieß es.

Die im September gestartete App ermöglichte es Nutzern, kurze Videos mithilfe von KI zu erstellen und zu teilen.

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Wachsende Bedenken

Die Plattform geriet schnell in die Kritik von Experten und Organisationen wegen möglicher Missbrauchsrisiken.

Im Mittelpunkt standen Deepfakes und nicht einvernehmliche Inhalte, da realistische Videos aus einfachen Texteingaben erstellt werden konnten.

Nach Kritik an Inhalten mit Persönlichkeiten wie Michael Jackson und Martin Luther King Jr. führte OpenAI Einschränkungen ein.

Reaktionen in der Branche

Reuters berichtete, dass Disney, das eine Zusammenarbeit mit OpenAI geplant hatte, von der Entscheidung überrascht wurde.

„Das kam völlig unerwartet“, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

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Ein zuvor angekündigter Deal mit Investitionen von bis zu einer Milliarde Dollar sowie der Nutzung von Disney-Figuren wird nicht umgesetzt.

Strategiewechsel

Die Schließung deutet auf eine breitere strategische Neuausrichtung hin, bei der OpenAI stärker auf Programmierwerkzeuge und Unternehmenslösungen setzt.

Diese Bereiche gelten als stabiler und potenziell profitabler als verbraucherorientierte Plattformen.

Die Entscheidung fällt in eine Phase möglicher Börsenpläne des Unternehmens.

Ungewisse Zukunft

Das Ende von Sora zeigt die Herausforderungen beim Umgang mit schnell wachsenden KI-Produkten, insbesondere bei ethischen und rechtlichen Risiken.

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Konkrete Pläne für zukünftige Video-Tools wurden bislang nicht bekannt gegeben.

Quellen: Al Jazeera, AP, Reuters