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Drei Animationsfilme, die sowohl für Kinder als auch für Erwachsene perfekt geeignet sind

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Es ist keine Schande, animierte Filme zu genießen, wenn man älter wird!

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Animationsfilme werden oft in erster Linie mit der Kindheit verbunden, doch mit zunehmendem Alter können Zeichentrickfilme eine ganz neue Dimension bekommen, wenn man sie erneut anschaut.

Denn auch wenn ein Film an der Oberfläche wie ein Märchen mit humorvollen Figuren wirkt, behandeln viele Animationsfilme unter dieser Oberfläche Themen wie Trauer und Verlust, das Älterwerden, Einsamkeit, Angst und familiäre Konflikte.

Was man aus einem Animationsfilm mitnimmt, hängt natürlich von der jeweiligen Person ab. Wenn Sie jedoch einen Film mit Kindern sehen möchten, der ihnen garantiert ebenfalls gefällt, finden Sie hier drei Vorschläge, bei denen auch Sie die gemeinsame Zeit genießen werden.

Die Filme wurden von der Redaktion ausgewählt – auf Grundlage persönlicher Vorlieben und unserer Erfahrungen beim gemeinsamen Anschauen mit Kindern.

Oben

Im Animationsfilm Oben begegnen wir von Anfang an Carl Fredricksen, einem Mann, der davon träumt, große Abenteuer zu erleben. Wir werden auch Zeugen davon, wie er seine zukünftige Frau Ellie kennenlernt, und erhalten in einer Montage Einblicke in die großen Höhen – und ebenso großen Tiefen – ihres gemeinsamen Lebens.

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Die Geschichte nimmt richtig Fahrt auf, nachdem Ellie verstorben ist. Carl lebt nun allein, begibt sich jedoch schließlich auf ein außergewöhnlich fantasievolles Abenteuer – gemeinsam mit dem jungen Pfadfinder Russell.

Schnell werden die schwereren Themen wie Trauer und Verlust eingeführt, doch im weiteren Verlauf entfaltet die Handlung zusätzliche Ebenen – nicht zuletzt dann, als Carl einer Person gegenübersteht, die sich als ein ganz anderer Mensch entpuppt, als er es sich vorgestellt hatte.

Alles steht Kopf

Die Prämisse von Alles steht Kopf ist, dass wir uns im Inneren des Mädchens Riley befinden. Von einem Kontrollzentrum aus werden ihre Handlungen von fünf Gefühlen gesteuert: Freude, Angst, Wut, Ekel und Kummer – und es besteht kein Zweifel daran, dass zunächst vor allem Freude das Geschehen bestimmt.

Doch während Riley mehrere große Veränderungen in ihrem Leben durchmacht, gewinnen die anderen Gefühle zunehmend an Bedeutung, und Freude muss einen verzweifelten Kampf führen, um sicherzustellen, dass Riley das fröhliche Mädchen bleibt, das sie immer war.

Das mag zunächst etwas weit hergeholt klingen, doch die Personifizierung der Gefühle ist äußerst unterhaltsam und funktioniert erstaunlich gut – und man sollte sich keineswegs schämen, wenn dabei die eine oder andere Träne fließt.

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Coco

Der Film ist vom mexikanischen Feiertag Día de los Muertos (Tag der Toten) inspiriert, und wir begleiten den Jungen Miguel, der davon träumt, ein großer Musiker zu werden.

Eines Tages bekommt er eine ganz besondere Gitarre in die Hände, die ihn für die Lebenden unsichtbar macht, ihm dafür aber ermöglicht, mit seinen verstorbenen Familienmitgliedern zu interagieren. Schon bald wird Miguel in ein Abenteuer von gewaltigen Ausmaßen hineingezogen, bei dem er außerdem entdeckt, dass die Geschichte seiner Familie möglicherweise nicht ganz so ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint.

Allein die Auseinandersetzung mit einem Thema wie dem Tod kann überwältigend sein, doch Coco schafft es, dieses ansonsten schwierige Konzept greifbar und vor allem unterhaltsam zu machen. Gleichzeitig zeigt der Film die Dilemmata auf, die entstehen können, wenn man eine Wahrheit entdeckt, von der man nicht sicher ist, ob sie ans Licht kommen sollte.

Und Sie können sich ganz sicher sein: Die Songs aus dem Film werden sich für unbestimmte Zeit in Ihrem Kopf festsetzen!

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