Fan-Frust bei Handball-EM: DHB unter Druck wegen Kinderfreundlichkeit

Geschrieben von Olivia Rosenberg

18 Wochen vor

|

19/01/2024
Foto: Shutterstock
Foto: Shutterstock
DHB reagiert auf späte Anwurfzeiten.

Bei der Handball-Europameisterschaft in Deutschland sorgen die späten Anwurfzeiten der deutschen Nationalmannschaft für Unmut unter den Fans. 

Die Spiele beginnen jeweils um 20.30 Uhr, was für arbeitende Fans günstig, aber für Kinder und ihre Familien zu spät ist. 

Die späten Anwurfzeiten bedeuten, dass Kinder, die ein Spiel live erleben wollen, erst nach 23 Uhr ins Bett kommen. Dies stößt bei vielen Eltern auf Kritik. 

Ein Instagram-Nutzer äußerte seine Enttäuschung darüber, dass Kinder aufgrund der späten Anwurfzeiten nicht in den Genuss der Spiele kommen.

Laut einem Bericht von Watson hat der Deutsche Handballbund (DHB) auf die Kritik reagiert. 

Der Verband erklärte, dass die späten Anwurfzeiten ein Kompromiss seien, um möglichst viele Menschen für den Handball zu begeistern und gleichzeitig die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. 

Der DHB betonte, dass die Spiele in der Prime Time hohe Einschaltquoten erzielen und dem Handball dadurch Energie geben. 

Trotzdem bemüht sich der Verband, in Zukunft auch frühere Anwurfzeiten anzubieten, um familienfreundlichere Angebote zu schaffen. Es besteht sogar die Möglichkeit, dass es im weiteren Verlauf des Turniers zu früheren Anwurfzeiten kommt, da ein Halbfinale bereits um 17.45 Uhr stattfindet.