Darum zieht dieses versteckte Paradies in Europa kaum Besucher an

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Wikimedia Commons
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Europas verborgenes Juwel wartet auf Entdeckung.

Liechtenstein, das kleine Fürstentum zwischen Österreich und der Schweiz, ist das am wenigsten besuchte Land Europas. 

Trotz seiner attraktiven Angebote für Touristen zu jeder Jahreszeit, von Skifahren auf bis zu 2500 Meter hohen Bergen im Winter bis hin zu Wanderungen im Frühling und Herbst, zieht es überraschend wenige Besucher an. 

Laut der UN-Welttourismusorganisation UNWTO reisten im Jahr 2022 nur etwa 101.000 Menschen nach Liechtenstein, im Gegensatz zu den 45,21 Millionen Touristen, die Österreich besuchten, wie oe24 berichtet.

Ein Grund für die geringe Besucherzahl könnte die Größe des Landes sein, das mit 160,5 Quadratkilometern zu den kleinsten Ländern Europas gehört. 

Trotz seiner geringen Größe gibt es in Europa noch kleinere Länder, die mehr Touristen anziehen, wie das Beispiel Monaco zeigt. 

Ein weiterer Faktor ist die geringe Bedeutung des Tourismus in Liechtenstein, wo es nur eine begrenzte Anzahl an Hotelbetrieben und anderen Unterkünften gibt. 

Hinzu kommt die Herausforderung der Anreise, da das Land keinen eigenen Flughafen besitzt und die nächsten großen Flughäfen in Innsbruck oder Zürich liegen, was die Anreise erschwert.

Dennoch bietet ein Urlaub in Liechtenstein einzigartige Erlebnisse, von über 100 Weingütern entlang des Rheins bis hin zu kulturellen Sehenswürdigkeiten wie dem Schloss Vaduz. 

Für diejenigen, die den Weg auf sich nehmen, lohnt sich ein Besuch in diesem unterschätzten Juwel Europas definitiv.