Elon Musks Vision wird Realität: Wie ein Chip im Gehirn Mobilität zurückbringt

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Frederic Legrand - COMEO / Shutterstock.com
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Revolution in der Mensch-Maschine-Kommunikation.

Elon Musks Unternehmen Neuralink hat einen bedeutenden Schritt in der Verbindung von Mensch und Maschine gemacht. 

Ein 29-jähriger Patient, Noland Arbaugh, der seit einem Tauchunfall von der Schulter abwärts gelähmt ist, wurde mit einem Neuralink-Chip im Gehirn ausgestattet. 

Dies ermöglichte ihm, live beim Schachspielen zu interagieren, ein Ereignis, das kürzlich in einem Livestream präsentiert wurde. 

Arbaugh beschrieb die Operation als "super einfach" und wurde bereits einen Tag nach dem Eingriff aus dem Krankenhaus entlassen, wie auf DER SPIEGEL berichtet.

Die Technologie von Neuralink, die es ermöglicht, dass gelähmte Patienten elektronische Geräte steuern können, ist nicht völlig neu. Andere Unternehmen wie BlackRock und Synchron haben ähnliche Fortschritte gemacht. 

Doch die Fähigkeit des Neuralink-Patienten, auf eine neue Art und Weise mit einem Computer zu kommunizieren, markiert einen wichtigen Schritt nach vorne. 

Die Implantate, etwa so groß wie fünf übereinander gestapelte Münzen, könnten in Zukunft Menschen mit neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder ALS helfen, Mobilität zurückzugewinnen. 

Es besteht sogar die Möglichkeit, dass Menschen irgendwann direkt auf künstliche Intelligenz zugreifen können.