Erschütternde Aussagen von Medwedew: Russland wird immer mit der Ukraine im Krieg sein

Geschrieben von Peter Zeifert

17 Wochen vor

|

19/01/2024
Foto: Shutterstock.com
Foto: Shutterstock.com
'Russland wird immer mit der Ukraine im Krieg sein'

Dmitri Medwedew, stellvertretender Vorsitzender des Sicherheitsrats der Russischen Föderation, hat eine erschreckende Erklärung zum anhaltenden Konflikt zwischen Russland und der Ukraine abgegeben.

Laut einem Bericht der Ukrainska Pravda hat Medwedew erklärt, dass Russland dauerhaft im Krieg mit der Ukraine sein wird, was darauf hindeutet, dass Gründe für den Konflikt in Zukunft, möglicherweise über Jahrzehnte hinweg, bestehen bleiben werden.

Medwedews Kommentare, die er auf Telegram veröffentlichte, deuten darauf hin, dass Russland die Existenz der Ukraine als eine dauerhafte Bedrohung ansieht, nicht nur in ihrer aktuellen politischen Form, sondern in jeglicher Form. Er beschreibt das Bestehen eines unabhängigen Staates auf dem, was er als historische russische Gebiete ansieht, als ständigen Vorwand für die Wiederaufnahme von Kampfhandlungen.

Diese Ansicht unterstreicht einen tief verwurzelten Glauben innerhalb der russischen Führung, dass die Souveränität der Ukraine grundsätzlich problematisch ist und eine Rechtfertigung für anhaltende Aggression darstellt.

Ukraine: Ein "künstliches Land"

In einer weiteren kontroversen Aussage bezeichnet Medwedew die Ukraine als "krebsartigen Tumor" und ein "künstliches Land" und drückt damit Russlands Weigerung aus, irgendeine ukrainische Regierung als legitim anzuerkennen.

Er prognostiziert eine unbestimmte Wahrscheinlichkeit neuer Konflikte mit der Ukraine, unabhängig von möglichen Sicherheitsvereinbarungen, die der Westen mit Kiew treffen könnte.

Diese Rhetorik wirft einen langen Schatten auf die Aussichten auf Frieden und deutet auf eine kompromisslose russische Haltung hin, die einen kontinuierlichen Konflikt voraussieht.

Die Zukunft der ukrainischen Souveränität

Medwedews Behauptungen werfen bedeutende Fragen über die zukünftigen Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine auf.

Seine Überzeugung, dass die Ukrainer, trotz ihrer derzeitigen Feindseligkeit gegenüber Russland, letztendlich in einem "großen gemeinsamen Staat" leben wollen, anstatt einen ewigen Konflikt zu ertragen, deutet auf eine russische Erwartung der schließlichen Dominanz oder Einverleibung der Ukraine hin. Diese Haltung stellt nicht nur die ukrainische Souveränität in Frage, sondern signalisiert auch eine beunruhigende Perspektive auf internationale Beziehungen und den Respekt für nationale Unabhängigkeit in der Region.