Ex-Verteidigungsminister schlägt Alarm: 'Putin schreckt vor nichts zurück’

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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'Russischer Angriff könnte jederzeit kommen'.

Der ehemalige deutsche Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg äußert sich in einem aktuellen Podcast "Ronzheimer" tief besorgt über die Lage in der Ukraine und warnt eindringlich vor Kremlchef Wladimir Putin. 

Guttenberg betont, dass man bei Putin mit allem rechnen müsse und dass dieser oft wenig Rücksicht auf Abmachungen nehme. 

Er spricht sich klar gegen jegliches Entgegenkommen gegenüber Putin aus und fordert eine klare und unmissverständliche Haltung gegenüber Russland.

Guttenberg hebt hervor, dass selbst bei einer geringen Wahrscheinlichkeit eines russischen Angriffs, es eine "verdammte Pflicht" sei, sich darauf vorzubereiten. 

Er befürchtet zudem einen Wendepunkt ("tipping point") in der Krise und zeigt sich besorgt über die nachlassende Aufmerksamkeit und Unterstützung im sogenannten Westen. Die Geschlossenheit des Westens werde immer "poröser", so Guttenberg.

Des Weiteren kritisiert er die Haltung der USA, insbesondere im Hinblick auf eine mögliche Wiederwahl von Donald Trump, der die Ukraine "am langen Arm verhungern lassen" könnte. 

Auch Bundeskanzler Olaf Scholz wird von ihm für sein Zögern bei der Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine kritisiert. 

Guttenberg warnt davor, "die ach so verletzte russische Seele" zu pampern, da dies den Appetit auf weitere Aggressionen wecken könnte. 

Diese Aussagen und Warnungen Guttenbergs spiegeln die zunehmende Besorgnis über die Entwicklungen in der Ukraine wider, berichtet n-tv.