Gerichtsentscheidung: Trump muss "New York Times" 400.000 Dollar zahlen

Geschrieben von Olivia Rosenberg

19 Wochen vor

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13/01/2024
Foto: Shutterstock
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Trump verliert gegen Pulitzer-Preisträger.

Ein US-Gericht hat den ehemaligen Präsidenten Donald Trump zu einer Zahlung von fast 400.000 Dollar an die "New York Times" und mehrere Journalisten der Zeitung verurteilt. 

Diese Entscheidung folgt auf eine gescheiterte Klage Trumps gegen die Zeitung. Er hatte drei Journalisten der renommierten Zeitung vorgeworfen, ein "heimtückisches Komplott" geschmiedet zu haben, um an seine Steuererklärungen zu gelangen. 

Die Klage wurde im Mai abgewiesen. Die Journalisten hatten nach 18-monatiger Recherche ausführlich über das Finanzgebaren der Trump-Familie berichtet, wofür sie 2019 den Pulitzer-Preis erhielten. 

Sie enthüllten, dass Trump über die Jahre von seinem Vater mehr als 400 Millionen Dollar erhalten hatte, teilweise über eine Scheinfirma, um Steuern zu vermeiden. 

Trump soll auch seinen verstorbenen Eltern geholfen haben, ihren Immobilienbesitz kleinzurechnen und so Steuern zu sparen. Eine wichtige Quelle für die Geschichte war Trumps Nichte Mary. 

Die "New York Times" erklärte, die Klage sei ein Versuch, unabhängige Nachrichtenorganisationen zum Schweigen zu bringen, und sie werde sich dagegen wehren. Trump hat auch seine Nichte in dem Fall verklagt, berichtet n-tv.