Großartige Nachrichten für die Ukraine: UN plant, 3,1 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern zu sammeln

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: Shutterstock.com
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UN plant, 3,1 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern zu sammeln.

Die Agenturen der Vereinten Nationen planen, in der kommenden Woche 3,1 Milliarden Dollar von internationalen Spendern zu erbitten, um die Hilfsbemühungen in der Ukraine für das Jahr 2024 zu unterstützen, wie ein hochrangiger humanitärer Beamter am 10. Januar dem UN-Sicherheitsrat mitteilte.

Die UN schätzt, dass rund 14,6 Millionen Menschen, etwa 40% der Bevölkerung der Ukraine, in diesem Jahr humanitäre Hilfe benötigen werden. Diese Zahl schließt die 6,3 Millionen Ukrainer aus, die nach der großangelegten Invasion Russlands im Februar 2022 ins Ausland geflohen sind.

Edem Wosornu, Direktor der Abteilung für Operationen und Advocacy im Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA), betonte die Dringlichkeit der Situation vor dem Sicherheitsrat in New York. "Da der Krieg in der Ukraine unvermindert weitergeht und einen hohen Bedarf an humanitärer Hilfe erzeugt, muss die finanzielle Unterstützung aufrechterhalten werden", erklärte Wosornu und hob die tiefgreifenden Auswirkungen des anhaltenden Konflikts hervor.

Der Humanitäre Bedarfs- und Reaktionsplan für die Ukraine 2024, der am 15. Januar von OCHA in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen gestartet wird, zielt darauf ab, 8,5 Millionen Ukrainer zu unterstützen. Wosornu reflektierte über die Errungenschaften des vergangenen Jahres und stellte fest, dass

"humanitäre Organisationen im Jahr 2023 fast 11 Millionen Menschen in der Ukraine in irgendeiner Form Hilfe leisten konnten, ein Erfolg, der nur dank der starken Unterstützung der Spender möglich war."

Darüber hinaus enthüllte Wosornu, dass "bis Ende 2023 mehr als 2,5 Milliarden Dollar der 3,9 Milliarden Dollar, die im Rahmen des Humanitären Reaktionsplans angefordert wurden, erhalten wurden." Diese finanzielle Unterstützung war entscheidend, um den Bedürfnissen der vier Millionen intern vertriebenen Ukrainer, darunter etwa eine Million Kinder, gerecht zu werden.

Die ukrainischen Städte und Dörfer an der Frontlinie, insbesondere die nahe der russischen Grenze, tragen die Hauptlast der fast täglichen russischen Angriffe. Diese Angriffe haben zahlreiche Opfer gefordert und zu weitreichenden Zerstörungen von Wohnungen und ziviler Infrastruktur geführt, was die humanitären Bedürfnisse des Landes verschärft.