Güterzug in Russland durch Drohnenangriff entgleist

Geschrieben von Peter Zeifert

2 Wochen vor

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14/05/2024
Foto: Telegram
Foto: Telegram
Güterzug entgleist in Russland nach vermutetem Drohnenangriff und entzündet mehrere Kesselwagen.

Ein Güterzug, der Treibstoff transportierte, entgleiste und geriet in Brand in der Region Wolgograd in Russland, angeblich aufgrund eines Drohnenangriffs.

Laut vorläufigen Berichten russischer Medien entgleiste der Zug „wegen Eingriffen von außen“, berichtet der 24 Kanal.

Details zum Vorfall

Russische Medien berichteten, dass der Vorfall gegen 1:00 Uhr nachts in der Nähe des Bahnhofs Kotluban stattfand. Glücklicherweise gab es keine Verletzten, und die Rettungskräfte sind derzeit vor Ort.

Erste Berichte legen nahe, dass der Drohnenangriff zwei Kesselwagen in Brand gesetzt hat, wobei angeblich ein Tank explodierte. Dies führte zu einem Treibstoffaustritt, der das nahegelegene Gras entzündete.

Insgesamt entgleisten neun Waggons. Das Feuer wurde eingedämmt, aber noch nicht vollständig gelöscht.

Augenzeugen haben Aufnahmen des aktuellen Zustands des entgleisten Güterzugs geteilt.

Drohnenangriffe in mehreren Regionen

In der Nacht zum 13. Mai berichteten mehrere Regionen in Russland von Drohnenangriffen. Drohnen wurden in den Regionen Lipezk, Belgorod und Kursk beobachtet.

Russische Propagandisten behaupteten, die Angriffe seien „erfolgreich abgewehrt“ worden, aber in der Region Lipezk brach aufgrund des Drohnenangriffs ein Feuer an einer elektrischen Umspannstation aus.

Im Gebiet Belgorod berichtete Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow, dass „mehrere Ziele“ abgeschossen wurden.

Angeblich wurden ein Privathaus, eine Garage und ein Badehaus zerstört, Fenster zerbrochen und Dächer sowie Fassaden mehrerer Häuser beschädigt.

Drei Autos wurden ebenfalls beschädigt. Ein weiteres Feuer brach in der Region Belgorod aus, wobei die örtlichen Behörden berichteten, dass „trockenes Gras brannte“.

Russische Telegram-Kanäle berichteten, dass in der Region Kursk Luftabwehrsysteme aktiv waren und behaupteten, dass acht Drohnen abgeschossen wurden.