Historischer Drogenfund in Mexiko: 41 Tonnen Meth sichergestellt

Geschrieben von Olivia Rosenberg

14 Wochen vor

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13/02/2024
Foto: Wikimedia Commons
Foto: Wikimedia Commons
Methamphetamin-Labor in Mexiko zerschlagen.

In einem spektakulären Einsatz haben mexikanische Sicherheitskräfte ein riesiges Drogenlabor im Nordwesten des Landes ausgehoben und dabei 41 Tonnen Methamphetamin sichergestellt. 

Dieser Fund, der in der Ortschaft Rancho Viejo im Bundesstaat Sonora gemacht wurde, gilt als einer der bedeutendsten Drogenfunde in Mexiko seit Jahren. 

Zusätzlich zu den Drogen wurden 12,7 Tonnen Chemikalien zur Herstellung synthetischer Drogen beschlagnahmt. 

Die Anlage, ausgestattet mit 72 großen Metallkesseln und chemischen Reaktoren sowie über 200 Zentrifugen, Kesseln und Kondensationskammern, wurde zerstört. Es wurden keine Festnahmen gemeldet.

Laut einem Bericht der Tagesschau war das Labor offenbar Teil eines Netzwerks, das Methamphetamine nach Europa, Asien und in die USA schmuggeln wollte. 

Die Entdeckung wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme Mexikos mit Drogenkartellen und Verbrechersyndikaten, die ganze Regionen des Landes kontrollieren und für eine hohe Kriminalitätsrate und weitverbreitete Straflosigkeit sorgen. 

Im vergangenen Jahr wurden in Mexiko mehr als 30.000 Tötungsdelikte registriert, viele davon im Zusammenhang mit dem sogenannten Drogenkrieg.

Die Entdeckung dieses Labors unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen, mit denen Mexiko im Kampf gegen den Drogenhandel konfrontiert ist. 

Die Sicherheitskräfte des Landes stehen weiterhin im Zentrum eines erbitterten Kampfes gegen die Drogenkartelle, die nicht nur Mexiko, sondern auch internationale Märkte mit illegalen Drogen versorgen.