Hunter Bidens Gerichtsverfahren: Kampf um Unschuld

Geschrieben von Olivia Rosenberg

19 Wochen vor

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12/01/2024
Foto: Shutterstock
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Hunter Biden weist Schuld von sich.

Hunter Biden, der Sohn des US-Präsidenten Joe Biden, hat sich vor Gericht in Kalifornien in den Anklagepunkten des Steuerbetrugs für nicht schuldig erklärt. 

Bei einer Anhörung am Donnerstag antwortete der 53-jährige Hunter Biden auf die Frage von Richter Mark Scarsi, ob er sich schuldig bekenne oder auf nicht schuldig plädiere, mit "Nicht schuldig, Euer Ehren". 

Der nächste Gerichtstermin ist für den 27. März angesetzt, und der Prozessbeginn wird für den 20. Juni angestrebt. Bis dahin bleibt Hunter Biden unter Auflagen auf freiem Fuß, darf keine Schusswaffen besitzen und weder Alkohol noch Drogen konsumieren.

Hunter Biden wurde im Dezember in neun Anklagepunkten angeklagt, unter anderem wegen des Vorwurfs, über mehrere Jahre Bundessteuern in Höhe von mindestens 1,4 Millionen Dollar hinterzogen zu haben. 

Die Anklage wirft ihm vor, anstelle seiner Steuern Millionen von Dollar für einen extravaganten Lebensstil ausgegeben zu haben. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine langjährige Gefängnisstrafe.

Hunter Biden war bereits Mitte September wegen illegalen Waffenbesitzes angeklagt worden. Er hatte 2018 kurzzeitig einen Revolver besessen, obwohl ihm das als Drogenkonsument verboten war. 

Auch in diesem Verfahren hat er auf nicht schuldig plädiert. Die Republikaner werfen ihm vor, in der Vergangenheit die Stellung seines Vaters als damaliger Vizepräsident für Geschäfte in der Ukraine und China ausgenutzt zu haben, berichtet der Spiegel.