Michigan Vorwahlen: Trump triumphiert, Biden stolpert

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Evan El-Amin / Shutterstock.com
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Ein deutlicher Sieg setzt Zeichen für Republikaner.

In der jüngsten Vorwahl in Michigan erlebte US-Präsident Joe Biden einen Dämpfer, während Donald Trump seine Siegesserie bei den Republikanern fortsetzte. 

Trump gewann mit einem deutlichen Vorsprung von 67 Prozent der Stimmen gegenüber seiner republikanischen Mitbewerberin Nikki Haley, die nur 27 Prozent erreichte.

Diese Vorwahl unterstreicht Trumps starken Rückhalt in der Parteibasis und wirft Fragen über Haleys politische Zukunft auf.

Laut ZEIT ONLINE, AP und AFP sah sich Biden auf der Seite der Demokraten mit einer Herausforderung durch Protestwähler konfrontiert.

Diese wurden durch die Bewegung "Listen to Michigan" mobilisiert, die aus Unzufriedenheit mit Bidens Israel-Politik dazu aufrief, ihm die Stimme zu verweigern. 

Trotz des Sieges gegen seinen Herausforderer Dean Phillips, kam Biden nur auf etwa 81 Prozent der Stimmen, da viele Wähler "uncommitted" wählten, ein Zeichen des Protests und der Unzufriedenheit.

Die Ergebnisse in Michigan spiegeln die aktuellen politischen Spannungen und die Bedeutung der Wählerbasis wider. Während Trump seine Position in der republikanischen Partei festigt, muss Biden mit internen Konflikten und der Kritik an seiner Außenpolitik umgehen. 

Diese Entwicklungen könnten die Strategien beider Parteien für die kommenden Wahlen maßgeblich beeinflussen.