Naturkatastrophe in Australien: Mindestens neun Tote durch Unwetter

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Tödliche Unwetter im Osten, Brände im Westen.

Stürme und Gewitter haben im Osten Australiens für Verwüstung gesorgt, wobei in den Bundesstaaten Queensland und Victoria mindestens neun Menschen ums Leben kamen. 

Gleichzeitig meldet der Westen des Landes starke Trockenheit und Buschbrände. Diese dramatische Situation wurde von Tagesschau berichtet.

In Queensland und Victoria wurden mehrere Todesfälle gemeldet, darunter drei Männer, deren Boot vor Brisbane gekentert war, ein neunjähriges Mädchen, das in einem überfluteten Regenwasserkanal verschwand, und eine 59-jährige Frau, die von einem herabfallenden Baum erschlagen wurde.

In Victoria wurde eine Frau auf einem überschwemmten Campingplatz tot aufgefunden, und ein 44-Jähriger wurde von einem herabstürzenden Ast erschlagen.

In Teilen von Queensland rissen Gewitterstürme und Starkwinde mehr als 1.000 Stromleitungen zu Boden, was dazu führte, dass rund 85.000 Menschen ohne Strom waren. 

Währenddessen leidet der Westen Australiens unter Trockenheit und Buschbränden, was die extreme Wetterlage des Landes unterstreicht.

Australien ist besonders vom Klimawandel betroffen. Ein Bericht des Weltklimarates vom Februar 2022 geht davon aus, dass das Land in Zukunft noch häufiger von verheerenden Naturereignissen heimgesucht wird. 

Diese aktuellen Ereignisse sind ein weiterer Beweis für die drastischen Auswirkungen des Klimawandels auf Australien.