Neue Informationen: Besitzer der Crocus City Hall beschreibt, wie Terroristen das Gebäude betraten

Geschrieben von Peter Zeifert

Foto: Wiki Commons
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Neue Informationen sind nun darüber veröffentlicht worden, wie die Schützen in das Gebäude gelangten.

"Es ist die schlimmste Tragödie, und es wurde bereits gesagt, dass so etwas in den letzten 20 Jahren nicht passiert ist, das Ereignis ist in Bezug auf universelle menschliche Werte unerklärlich", sagte Araz Agalarow, der Besitzer der Crocus City Hall, in einem Interview mit RBC laut Ria Novosti.

Bisher wurde berichtet, dass die Schützen die Crocus City Hall durch den Haupteingang betraten, aber der Besitzer liefert nun neue Informationen, die eine völlig andere Geschichte erzählen. Der Zugang zur großen Crocus City Hall war tatsächlich detaillierter geplant, als nur durch den Haupteingang zu gehen.

Araz Agalarow spezifizierte, dass die Terroristen nicht durch die Tür, sondern durch ein Fenster des benachbarten Ausstellungszentrums eindrangen und auf alles schossen, was sie sahen.

Er merkte an, dass ein Sicherheitsbeamter getötet und ein weiterer verletzt wurde.

Nach den neuesten Daten des russischen Ermittlungsausschusses starben 133 Personen. Margarita Simonjan, Chefredakteurin der Mediengruppe "Russia Today" und des Fernsehsenders RT, berichtete, dass die Zahl der Opfer des Angriffs in "Crocus" auf 143 gestiegen sei. Ein Korrespondent von RIA Novosti, der Zeuge des Vorfalls wurde, berichtete, dass mindestens drei Männer in Tarnkleidung und ohne Masken durch die Reihen in das Gebäude stürmten, Menschen aus nächster Nähe erschossen und Brandgranaten warfen.

Laut dem Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB wurden die Waffen, die von den Terroristen in "Crocus" verwendet wurden, im Voraus in einem Versteck vorbereitet. Nach dem Angriff versuchten die Kriminellen, mit einem Auto in Richtung der russisch-ukrainischen Grenze zu fliehen, wo sie laut russischem Geheimdienst die Grenze überqueren sollten, da sie entsprechende Kontakte auf der ukrainischen Seite hatten.

Laut dem Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB wurden infolge der Aktionen der Spezialdienste und der Strafverfolgungsbehörden 11 Personen festgenommen, darunter 4 Terroristen, die direkt am Angriff beteiligt waren.