Putins Versprechen: Ein Land im Griff des Krieges

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock
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Zwischen Krieg und Wirtschaftskrise.

Das Jahr 2023 in Russland war geprägt von erheblichen Herausforderungen und Veränderungen. 

In seiner Neujahrsansprache hatte Präsident Wladimir Putin den Bürgern Russlands ein besseres Jahr gewünscht, doch die Realität sah oft anders aus. Dies berichtet Current Time in einer umfassenden Analyse des Jahres.

Putin hatte in seiner Ansprache die Bedeutung der Verteidigung Russlands betont und den Einsatz der Streitkräfte im sogenannten "Spezialmilitäroperation" (der Kreml-Bezeichnung für den Krieg mit der Ukraine) gelobt. 

Die tatsächlichen Verluste Russlands im Krieg waren jedoch enorm, mit geschätzten 315.000 getöteten und verwundeten Soldaten seit 2022. Viele Familien vermissten ihre Angehörigen an den Feiertagen, da sie im Kriegseinsatz waren.

Trotz Putins Versprechen, Familien der gefallenen Soldaten zu unterstützen, blieben viele Herausforderungen ungelöst. 

Die Wirtschaft litt unter Sanktionen, und die Inflation stieg auf 7,5 Prozent. Die Preise für Grundnahrungsmittel stiegen deutlich, was das Leben der Bürger erschwerte.

Die politische Unterdrückung nahm zu, mit über 460 politisch motivierten Fällen im Jahr 2023, die meisten davon im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Ukraine. 

Die Rechte der LGBT-Gemeinschaft wurden weiter eingeschränkt, und die Meinungsfreiheit war stark begrenzt.

Dieser Artikel bietet einen Einblick in die komplexen und oft widersprüchlichen Entwicklungen in Russland im Jahr 2023.