Schockierendes Geständnis: Prager Amokläufer als Serienmörder entlarvt

Geschrieben von Olivia Rosenberg

20 Wochen vor

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28/12/2023
Foto: Shutterstock
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Prager Schütze gesteht weitere Morde.

In Prag hat sich ein dramatischer Fall ereignet, der weit über die Grenzen der tschechischen Hauptstadt hinaus für Aufsehen sorgt. 

Der Amokläufer, der an der Karls-Universität eine Bluttat verübte, hat sich in einem Abschiedsbrief zu einem vorherigen Doppelmord bekannt. 

Der Brief wurde in seinem Haus in Hostouň gefunden, wie ein tschechischer Polizeisprecher gegenüber dem Nachrichtenportal Novinky bestätigte. In dem Schreiben gestand der Täter laut Spiegel den Mord an einem Spaziergänger und dessen Baby.

Die Ermittler hatten bereits zuvor bekannt gegeben, dass die ballistische Untersuchung einer im Haus des Studenten gefundenen Schusswaffe den Verdacht bestätigte, er könne auch für diese Tat verantwortlich gewesen sein. 

Diese Tat hatte die tschechische Öffentlichkeit bereits vor dem Schusswaffenangriff an der Universität schockiert. Der Polizeisprecher erklärte, dass derzeit weitere Ermittlungen und Zeugenvernehmungen im Gange seien, die man nicht gefährden wolle.

Für Kritik sorgte die Tatsache, dass der Schütze ein ganzes Waffenarsenal legal erwerben konnte, ohne dass die Behörden Verdacht schöpften. 

Nach Angaben der Polizei hatte er acht Schusswaffen legal erworben, darunter zwei Langwaffen. Diese Enthüllung wirft Fragen über die Effektivität der Waffenkontrollen und -gesetze in Tschechien auf.

Der Fall hat eine Debatte über die Sicherheit an öffentlichen Orten und die Notwendigkeit strengerer Waffenkontrollen ausgelöst. 

Die Tatsache, dass der Täter seine Taten in einem Abschiedsbrief gestand, deutet auf eine geplante und vorsätzliche Handlung hin, die die Tragödie noch verstärkt.