Schreckensserie in Prag: Uni-Killer unter Mordverdacht an Vater und Baby

Geschrieben von Olivia Rosenberg

22 Wochen vor

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22/12/2023
Foto: Shutterstock
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Uni-Killer als Serientäter?

Nach dem verheerenden Blutbad an der Universität in Prag, bei dem 14 Menschen getötet und viele weitere verletzt wurden, gibt es nun einen neuen, erschreckenden Verdacht. 

Es besteht möglicherweise eine Verbindung zwischen diesem Vorfall und einem grausamen Mord an einem Vater und dessen zwei Monate altem Baby in einem Waldstück am Rande der tschechischen Hauptstadt.

Laut einem Bericht von Bild wurde vor einer Woche ein 32-jähriger Mann und seine Tochter in einem Waldstück nahe Prag, dem Klanovicky-Wald, ermordet. 

Zeugen hörten mehrere Schüsse, und eine Frau entdeckte später einen Kinderwagen neben einem Baum, zwei Meter entfernt lag die Leiche des Mannes. 

Die Polizei stellte fest, dass der Mann mit vier Kopfschüssen getötet worden war und dass auch das Baby kaltblütig erschossen wurde.

Der Prager Polizeipräsident Martin Vondrasek erklärte, dass die Ermittler einen Zusammenhang zwischen beiden Bluttaten vermuten. 

Der 24-jährige Uni-Killer David K. hatte am Donnerstag an der Prager Universität nahe der berühmten Karlsbrücke das Feuer eröffnet. Ursprünglich wurde von 15 Toten berichtet, die Zahl wurde jedoch auf 14 korrigiert. 

Mindestens 25 Menschen wurden teils lebensgefährlich verletzt.

David K. hatte die Tat mehr als eine Woche zuvor in einem Telegram-Kanal angekündigt, den er als „Tagebuch für eine Schulschießerei“ bezeichnete. Er beschrieb seine Motivation für die Tat und seine Faszination für andere Massenmörder und Amokläufer. 

Außerdem kündigte er an, sich selbst das Leben nehmen zu wollen. Nachdem er seinen Plan umgesetzt hatte, wurde seine Leiche am Donnerstag gefunden. 

Ob er sich selbst erschoss oder durch eine Polizeikugel getroffen wurde, ist noch unklar. Ein terroristisches Motiv wird derzeit von den Behörden ausgeschlossen.