Stille Organschäden: Die unterschätzte Langzeitfolge von Corona

Geschrieben von Olivia Rosenberg

Foto: Shutterstock.com
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Long Covid schädigt Organe langfristig.

Neueste Studien zu Long Covid enthüllen eine alarmierende Realität: Selbst Jahre nach einer Corona-Infektion können Menschen an schwerwiegenden, langfristigen Gesundheitsschäden leiden, und das selbst bei ursprünglich milden Verläufen. 

Diese besorgniserregenden Erkenntnisse über „stumme Organschäden“, die durch das Virus verursacht werden können, wurden in einem Bericht der Frankfurter Rundschau dargelegt.

Eine Studie aus Hamburg zeigte Anfang 2022, dass selbst ein milder Verlauf von Covid-19 zu nachhaltigen Organschäden führen kann. 

Bei ungeimpften Probanden wurden eine verringerte Herzleistung, ein reduziertes Lungenvolumen und Anzeichen von Beinvenen-Thrombosen festgestellt, die das Risiko einer Lungenembolie erhöhen. 

Diese Befunde sind alarmierend, da sie darauf hindeuten, dass Covid-19 langfristige Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann, die möglicherweise erst Jahre nach der Infektion sichtbar werden.

Die Forschung zeigt, dass Covid-19 nicht nur eine akute Erkrankung ist, sondern auch langanhaltende Folgen haben kann.

Diese „stummen Organschäden“ sind besonders heimtückisch, da sie oft unbemerkt bleiben und erst bei einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes erkannt werden. 

Diese Erkenntnisse unterstreichen die Dringlichkeit weiterer Forschung zu Long Covid und der Entwicklung von Behandlungsstrategien, um den Betroffenen langfristig zu helfen.