Trump im Betrugsprozess: Kein Schlussplädoyer für den Ex-Präsidenten

Geschrieben von Olivia Rosenberg

18 Wochen vor

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11/01/2024
Foto: Shutterstock
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Keine Sonderbehandlung im Gericht.

Im Betrugsprozess gegen den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump in New York hat Richter Arthur Engoron Trump die Erlaubnis für ein eigenes Schlussplädoyer entzogen. 

Trump und seinen Söhnen Donald Trump Junior und Eric Trump wird vorgeworfen, über Jahre die Vermögenswerte des Familien-Immobilienimperiums um Milliardenbeträge aufgeblasen zu haben, um an bessere Konditionen für Kredite und Versicherungen zu kommen. 

Die Abschlussplädoyers beider Seiten sollen am Donnerstag beginnen. Trump hatte dem Richter und dem Staatsanwalt wiederholt Parteilichkeit vorgeworfen und wollte ausnahmsweise ein eigenes Schlussplädoyer halten. 

Richter Engoron bestand darauf, dass Trump sich auf die Fakten des Falles beschränken müsse, doch dessen Anwälte forderten mehr Freiheiten für ihren Mandanten. 

Daraus schlussfolgerte Engoron, dass Trump sich nicht an die Bedingungen halten wolle, wie der Spiegel berichtet.

Der Bundesstaat New York fordert in dem Fall eine Strafe in Höhe von 370 Millionen Dollar (rund 337 Millionen Euro). 

Die tatsächlich zu zahlende Summe wird von Richter Engoron festgelegt. Engoron hatte schon im Vorfeld des seit Anfang Oktober laufenden Prozesses geurteilt, dass Trump die Vermögenswerte seiner Immobilien zu hoch angab und damit "Betrug" beging. 

Der Zivilprozess dreht sich daher insbesondere um die Höhe der Strafe.