Überraschung in Kiew: Verteidigungsminister Pistorius zu Besuch

21/11/2023 08:01

Olivia Rosenberg

Welt
Foto: Shutterstock
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Deutsche Solidarität in Aktion: Verteidigungsminister Pistorius besucht Kiew.

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Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat mit einem unangekündigten Besuch in der Ukraine für Aufmerksamkeit gesorgt. Bei seiner Ankunft in Kiew setzte er ein starkes Zeichen der Solidarität und bekräftigte Deutschlands Unterstützung für die Ukraine.

Pistorius kam am Morgen mit dem Zug in Kiew an und betonte, dass sein Besuch der Ausdruck von Deutschlands "Solidarität und tiefer Verbundenheit" mit der Ukraine sei, so berichtet die Tagesschau. Dies spiegelte sich auch in seiner Geste wider, als er am Maidan-Platz, dem Symbol des ukrainischen Freiheitskampfes, Blumen an der Gedenkstätte für die "Helden des Maidan" niederlegte.

Der Besuch des Ministers umfasste zudem geplante Gespräche mit dem ukrainischen Kollegen Rustem Umerow sowie mit Präsident Wolodymyr Selenskyj. Im Fokus standen die Themen Ausbildung ukrainischer Soldaten und Militärhilfe. 

Pistorius' Reiseziel war strategisch bedeutsam, da sich russische Truppen laut ukrainischen Angaben auf die Region um Bachmut im Osten konzentrieren, was die Bedeutung der deutschen Unterstützung in dieser kritischen Phase des Konflikts hervorhebt.

Dieser Besuch, eine Geste der Solidarität und des Engagements, spiegelt Deutschlands fortwährende Rolle in der Unterstützung der Ukraine wider, die auf der internationalen Bühne weiterhin von großer Bedeutung ist. Pistorius' Handlungen zeigen, dass Deutschland nicht nur mit Worten, sondern auch mit konkreten Taten zur Unterstützung der Ukraine bereitsteht