Ukrainischer Geheimdienstchef behauptet, Nawalny sei an natürlichen Ursachen gestorben

Geschrieben von Peter Zeifert

12 Wochen vor

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25/02/2024
Foto: Wiki Commons
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Ukrainischer Geheimdienstchef behauptet, Nawalny sei an natürlichen Ursachen gestorben.

In einer überraschenden Enthüllung behauptet Kyrylo Budanow, der Leiter des ukrainischen Verteidigungsgeheimdienstes, dass der russische Oppositionspolitiker Alexei Nawalny an natürlichen Ursachen, speziell an einem Blutgerinnsel, gestorben sei.

Diese Aussage widerspricht weit verbreiteten Spekulationen über die Umstände von Nawalnys Tod und bietet eine neue Perspektive auf ein Thema, das internationale Aufmerksamkeit erregt hat.

Während des Forums "Ukraine. Jahr 2024" sprach Budanow über die Todesursache Nawalnys und erklärte: "Es mag Sie enttäuschen, aber wir wissen, dass er an einem Blutgerinnsel gestorben ist. Es ist mehr oder weniger bestätigt. Diese Information stammt nicht aus dem Internet, sondern ist leider ein natürlicher [Tod]." Diese Aussage, wie von Hromadske berichtet, stellt eine bedeutende Entwicklung in der Erzählung um den Tod des Dissidenten dar.

Budanows Kommentare kamen im Rahmen breiterer Diskussionen über Russlands Innen- und Außenpolitik. Er warnte ausdrücklich vor der Annahme, dass das russische Regime ohne externe Intervention zusammenbrechen könnte, und betonte die Bedeutung proaktiver Maßnahmen.

"Ohne unsere Hilfe ist es unrealistisch", betonte Budanow und hob den anhaltenden geopolitischen Kampf zwischen der Ukraine und Russland hervor.

Der Geheimdienstchef sprach auch über die strategische Bedeutung, Druck auf Russland aufrechtzuerhalten, und erwähnte Pläne für weitere Operationen auf russischem Territorium, insbesondere in der Krim. "Solange wir im Krieg sind, wird es Probleme innerhalb der Russischen Föderation geben", bemerkte er und deutete darauf hin, dass die Destabilisierung Russlands ein Bestandteil der breiteren Strategie der Ukraine ist.

Budanow deutete ominös auf bevorstehende Aktionen hin und riet der Zivilbevölkerung, sich von der sogenannten Krim-'Brücke' fernzuhalten, was auf potenzielle militärische Bewegungen oder Operationen hindeutet.