Die USA stehen vor mehreren globalen Sportgroßereignissen, doch verschärfte Einreisebestimmungen trüben die Erwartungen vieler Anhänger.
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Für Fans aus zahlreichen Ländern bleibt der Besuch großer Wettbewerbe trotz gültiger Tickets unerreichbar.
Strenge Vorgaben der Regierung
Hintergrund ist eine Entscheidung der Regierung von Präsident Donald Trump, bestimmte Sportveranstaltungen als sicherheitsrelevante Großereignisse einzustufen.
Dazu zählen unter anderem die Fußball-Weltmeisterschaft sowie die Olympischen und Paralympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP sind Staatsangehörige aus insgesamt 39 Ländern von vollständigen oder teilweisen Einreiseverboten betroffen.
Ausnahmen nur für Aktive
Ein Schreiben des US-Außenministeriums an diplomatische Vertretungen legt fest, dass Sonderregelungen ausschließlich für Athleten sowie deren Trainer und Betreuer gelten.
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Für Zuschauer, Medienvertreter oder Sponsoren aus den betroffenen Staaten greifen diese Ausnahmen nicht.
In dem Dokument heißt es laut AP, dass „nur ein kleiner Teil der Reisenden zu Weltmeisterschaften, Olympischen und Paralympischen Spielen von dieser Ausnahme profitieren wird“. Das Zitat wurde ins Deutsche übertragen.
Breite Wirkung auf den Sportkalender
Die Regelung beschränkt sich nicht auf WM und Olympia. Auch Formel-1-Rennen, Spiele der nordamerikanischen Profiligen NBA, NFL und NHL sowie internationale Golfturniere fallen darunter.
Betroffen sind zudem Qualifikationswettkämpfe und Veranstaltungen, die von US-Sportverbänden organisiert oder anerkannt werden.
Zahlreiche Länder betroffen
Ein vollständiges Einreiseverbot gilt unter anderem für Iran und Haiti, deren Nationalmannschaften an der Weltmeisterschaft teilnehmen.
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Teilweise Beschränkungen treffen Länder wie Senegal oder die Elfenbeinküste, einen Vorrundengegner der deutschen Nationalelf.
Zusätzlich hat die US-Regierung laut AP die Bearbeitung bestimmter Visa für dauerhafte Aufenthalte ausgesetzt. Welche Staaten davon betroffen sind, wurde nicht veröffentlicht.
Quelle: AP News, Bild