Weitere gute Nachrichten für die Ukraine

Geschrieben von Peter Zeifert

22 Wochen vor

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21/12/2023
Photo: Shutterstock.com
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Weitere gute Nachrichten für die Ukraine.

Früher am Tag gab es gute Nachrichten für die Ukraine, als die Schweiz ein bedeutendes Winterhilfspaket für das Land ankündigte. Nun zieht Deutschland nach.

Deutschland hat sich verpflichtet, der Ukraine zusätzliche 85,5 Millionen Euro (94 Millionen Dollar) an Hilfsgeldern zur Verfügung zu stellen, um das Land während des Winters zu unterstützen und russischen Angriffen auf kritische Infrastrukturen entgegenzuwirken.

Das Auswärtige Amt kündigte am 21. Dezember an, dass dieses Hilfspaket eine gemeinsame Anstrengung des Auswärtigen Amtes und des Wirtschaftsministeriums ist. Die Mittel werden verwendet, um Ersatzteile für kritische Energieinfrastrukturen, Reparaturen und wichtige Ausrüstungen wie Generatoren und Transformatoren zu kaufen.

Neben der Deckung unmittelbarer Bedürfnisse wird die Hilfe auch zur "grünen Rekonstruktion" der Ukraine beitragen. Diese Initiative zielt darauf ab, veraltete Ausrüstungen durch moderne, nachhaltige Energieinfrastrukturen zu ersetzen. Die Entscheidung erfolgt als Reaktion auf Moskaus Versuche, im Herbst und Winter 2022-2023 die Energieinfrastruktur der Ukraine zu zerstören, was zu weit verbreiteten Stromausfällen und Heizungsmangel im ganzen Land führte.

Während sich die Ukraine auf eine mögliche Wiederholung dieser Strategien vorbereitet, haben ihre Verbündeten, einschließlich Deutschland, neue Winterhilfspakete angekündigt. Diese Pakete umfassen Luftverteidigung, Ausrüstungen für die Energieinfrastruktur und andere Maßnahmen, um die Auswirkungen von Kälte und russischen Angriffen abzumildern.

Mit dieser neuesten Ankündigung erreicht Deutschlands Gesamtzusage zur Unterstützung der ukrainischen Energieinfrastruktur 218 Millionen Euro (240 Millionen Dollar).

Diese umfangreiche Hilfe spiegelt die anhaltende internationale Unterstützung für die Ukraine angesichts der Herausforderungen, die der Krieg mit sich bringt, und der Notwendigkeit nachhaltiger Energielösungen wider.