Startseite Wetter Historisches El Niño droht: Schwere Schneewarnungen für den US-Winter

Historisches El Niño droht: Schwere Schneewarnungen für den US-Winter

Historisches El Niño droht: Schwere Schneewarnungen für den US-Winter

Der Winter könnte früher kommen, als man denkt.

Der Farmers‘ Almanac, eine amerikanische Zeitschrift für Wettervorhersagen, hat seine Langzeitprognose für den kommenden Winter veröffentlicht.

Basierend auf einer im Jahr 1818 entwickelten Vorhersagemethode, die Sonnenzyklen und Mondbewegungen verfolgt, erwartet der Almanac in mehreren Regionen der USA extremes Wetter.

Lass es schneien

Die Bundesstaaten Pennsylvania, Maine, Vermont und New Hampshire sehen sich laut der Zeitschrift den stärksten Schneefällen gegenüber, insbesondere im Januar und Februar.

Metropolen wie New York City und Boston werden voraussichtlich von starkem Schneefall verschont bleiben und stattdessen mit Regen oder Schneematsch rechnen müssen. Unter Wetterexperten herrscht Konsens darüber, dass es an der Ostküste ein nasser Winter werden wird.

Nicht nur die östlichen Bundesstaaten werden viel Schnee erleben. Auch für Colorado und New Mexico werden massive Schneefälle prognostiziert.

Monster-Klimaverschiebung

Ein Großteil dieses unbeständigen Wetters resultiert aus dem potenziell historischen El Niño, der derzeit den Pazifischen Ozean heimsucht. Das Wetterphänomen hat bereits Dürren in Indien und Panama sowie Überschwemmungen in Japan verursacht.

Klimaexperten führen auch die rekordhohe Luftfeuchtigkeit weltweit im August auf El Niño zurück. Es scheint nun, dass dies einen schneereichen Winter in den USA auslösen wird. Die Vorhersage exakter Langzeitwirkungen ist jedoch nicht immer eine exakte Wissenschaft.

Frühere El-Niño-Ereignisse haben eisige Winterperioden ausgelöst, während es in anderen Jahren in den Monaten von November bis März ungewöhnlich milde Temperaturen gab.