J.D. Vance führt Republikaner an, während angebliche Onlinekampagne sich intensiviert.
Vizepräsident J.D. Vance ist in den Fokus einer zunehmend aggressiven Onlinekampagne geraten, die laut seinen Unterstützern darauf abzielt, sein Ansehen bei Konservativen zu schädigen und seine Aussichten auf eine künftige Präsidentschaftskandidatur zu schwächen.
Laut der Daily Mail argumentieren Ermittler, die die Kampagne untersuchen, dass die wachsende Welle der Anti-Vance-Botschaften über spontane Kritik hinausgeht und stattdessen die Merkmale einer koordinierten politischen Anstrengung trägt.
Berichte, die von der Publikation zitiert werden, behaupten, eine pro-israelische Lobbygruppe habe konservative Influencer bezahlt, um Angriffe gegen Vance auf ausgewählten Social-Media-Plattformen zu veröffentlichen.
Die Kampagne, die häufig unter dem Slogan „Never Vance“ beworben wird, soll auch mit ehemaligen politischen Strategen in Verbindung gebracht worden sein, die an digitalen Nachrichtenbemühungen beteiligt waren, die darauf abzielten, die außenpolitischen Positionen des Vizepräsidenten zu kritisieren.
Diese Anschuldigungen haben die Debatte über den wachsenden Einfluss organisierter Onlinekampagnen in der amerikanischen Politik angeheizt.
Vance reagiert
Auf die angeblichen Bemühungen angesprochen, gab Vance eine unverblümte Antwort.
„Wissen Sie, meine Antwort darauf ist: ‚Nun, fahrt zur Hölle‘“, sagte der Vizepräsident.
Seine Äußerungen verbreiteten sich schnell in den sozialen Medien und lenkten weitere Aufmerksamkeit auf die Kontroverse um die Kampagne.
Trotz der Onlineangriffe deuten Berichte darauf hin, dass Vances Ansehen innerhalb der republikanischen Reihen widerstandsfähig geblieben ist.
Eine von der Daily Mail zitierte Umfrage sieht den Vizepräsidenten weit vor anderen potenziellen republikanischen Präsidentschaftsanwärtern, mit 48 Prozent Unterstützung unter konservativen Wählern.
Außenminister Marco Rubio wurde in derselben Umfrage als engster Herausforderer genannt, mit 18 Prozent Unterstützung, was Vance einen deutlichen Vorsprung vor dem restlichen Feld verschafft.
Fragen rund um die angebliche Kampagne haben auch die Diskussion neu entfacht über die Rolle externer Organisationen, politischer Berater und bezahlter Online-Persönlichkeiten bei der Meinungsbildung.
Während Kritiker argumentieren, dass solche Bemühungen die politische Debatte verzerren können, behaupten Vances Unterstützer, die Kampagne habe letztlich seine Popularität nicht beeinträchtigen können und könnte seine Position sogar gestärkt haben unter republikanischen Wählern, die den nächsten Präsidentschaftskandidaten der Partei in Betracht ziehen.